Neuseeland

Roadtrip durch das coolste Land der Welt - Neuseeland

 

Neuseeland ist das coolste Land der Welt. Irgendwie ist es die ganze Welt in einem Land. 

Traumhafte Strände & eisige Gletscher - schroffe Vulkanlandschaften und liebliche Grashügel - coole Städte und einsame Dörfer.

 

2,5 Wochen sind hier tatsächlich nur ein "Schnupperbesuch". Sie haben aber gereicht, um Neuseeland bei knapp 50 besuchten Ländern auf der Erde unbestritten zu meiner Nummer 1 zu machen. Ich hoffe, die Bilder sprechen für sich...

Und allen Berufstätigen kann ich sagen: Besser wenige Wochen als gar nicht - die Entspannung setzt trotzdem ein. Versprochen!

 

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Queenstown - Die entspannte Actionstadt

 

Queenstown stand ursprünglich gar nicht auf dem Programm. Einer wetterbedingten Routenänderungen ist es zu verdanken, dass wir doch hier gelandet sind. Als Neuseelands Action-Hauptstadt mit jeder Menge touristischer Angebote wird Queenstown oft beschrieben (was genau der Grund war, weshalb wir sie auf der Route nicht eingeplant hatten).

Überraschenderweise finden eine hübsche, saubere und komplett entspannte Stadt vor, perfekt gelegen an Bergen und Seen. Die Wasserfarbe ist tatsächlich so intensiv blau wie man es aus den "Herr der Ringe"-Filmen kennt. Und statt mit dem Speedboat herum zu brausen, kann man auch ganz entspannt am Wasser sitzen und Vögel beim professionellen Betteln beobachten. Die haben das hier wirklich drauf. 

Neben der grandiosen Kulisse ist das kulinarische Angebot in Queenstown wirklich sehr gut und in den Pubs wird bis in die Nacht gefeiert und getanzt. 

 

Neuseeland ohne Kiwis - das geht gar nicht. Die pusseligen Vögel mit dem langen Schnabel sind allerdings wahnsinnig scheu und zudem nachtaktiv. Und so geht es in den Kiwi Birdlife Park. Kiwis sind echt lustige Vögel, die man wirklich beschützen will und muss, so tollpatschig und gutmütig - wehrlos wirken sie. Man kann / darf sie nicht fotografieren, denn sie sind nachtaktiv und werden daher nur bei Dämmerlicht gehalten, mit Blitz geht gar nicht, weil sie ansonsten die Orientierung verlieren und gegen Gegenstände laufen. Neben dem Kiwi warten aber auch andere einheimische Vögel wie Kirikiris oder der Kea auf einen Besuch.

 

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Zimmer mit Aussicht - Unterkunfts-Highlights in Neuseeland

Balkon-Ausblick vom Beach House in Paihia
Balkon-Ausblick vom Beach House in Paihia

Wohnmobil oder Hotel? Vor einer Neuseeland-Reise musst Du Dir erstmal diese Frage beantworten. In Neuseeland sind jede Menge Leute mit Wohmobilen unterwegs, die Infrastruktur hierfür ist gut und der Vorteil ist, dass Du sehr flexibel bist, weil Du Dein Bett immer dabei hast. 

Wir haben uns trotzdem für die Mietwagen + Hotel-Kombi entschieden. Warum? Tatsächlich wäre es das erste Mal Urlaub im Wohnmobil und ich habe keine Ahnung, ob es mir wirklich gefällt (oder ob ich mir die ganze Reise damit versaue und wir uns streiten, weil keiner den Abwassertank leeren will ;-)).

 

Außerdem liebe ich ich es Unterkünfte fein säuberlich auszuwählen und freue mich wahnsinnig über schöne Einrichtung, neue Ausblicke und die Besonderheiten jeder Location. Bei der Planung mixe ich immer relativ günstige Zimmer mit ein paar echten Highlights. So haben wir sowohl in Gemeinschaftsküchen gekocht als auch unser kulinarisches Werk auf unserer Penthouse-Terrasse eingenommen. Beides hat seinen Charme! 

 

Aber das wichtigste Kriterium bei der Entscheidung war: Meerblick!!!

Und es gibt in Neuseeland wunderbar viele Unterkünfte mit Meerblick (während lange nicht jeder Campingplatz über diesen verfügt bzw. bei einigen der schönsten Parklätze mit Ausblick das "Overnight-Verbot" galt). 

 

Die Entscheidung ist am Ende natürlich mega-subjektiv, aber wir haben die Vielfalt unserer Unterküfte genossen und stellen Euch nun ein paar "Zimmer mit Aussicht" vor: 

 

 

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Fleurs Place - Oder: Wie wir am anderen Ende der Welt unser Lieblingsrestaurant fanden

Applecrumble
Applecrumble

Mit Soul Food haben wir das erste Mal in Harlem, New York Bekanntschaft gemacht - Essen für die Seele - nachdem sich alles warm und wohlig anfühlt.

 

Heute waren wir in Fleurs Places und mussten wieder an Soul Food denken. Von Weitem wirkt das Fleurs eher unscheinbar - eine alte Wellblechhütte am Wasser. Doch je näher man kommt dest mehr der kleinen liebevollen Details bemerkt man: Die handbeschriebene Tafel, frische Blumen, die dekorierten Fischergegenstände…

Draußen sitzen an wettergegerbten Tischen die Fischer nach getaner Arbeit mit einem Bier, während drinnen der fangfrische Fisch zubereitet wird.

 

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Moeraki - Bitte gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen

Moeraki Boulders
Moeraki Boulders

Moeraki hat keinen Supermarkt, noch nicht einmal einen kleinen. Es gibt keine Geschäfte, keine Geldautomaten. Es gibt ein Schild in Richtung Town Center. Das ist dann der kleine Fischerhafen.

 

Ansonsten gibt es das wunderbare raue Meer.

Es gibt die Boulders: Große tonnenschwere Steinkugeln, die verstreut am Stand liegen - wie die Murmeln eines Riesen. Es gibt glückliche Schafe und Kühe, die mit Meerblick grasen.

Es gibt kleine Häuschen mit Sesseln auf der Veranda und Katzen, die sich darunter verstecken.

Es gibt jede Menge Seehunde, die an den Felsen schlafen, spielen, baden.

Und es gibt die Gelbaugenpinguine, die hier an den Klippen beim Leuchtturm leben und die man kurz vor Sonnenuntergang am Besten beobachten kann.

 

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An einem der nassesten Plätze der Welt: Dem Milford Sound

Milford Sound
Milford Sound
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Du kommst mir hier nicht ungeschoren davon - Ein Bericht über Neuseelands glückliche Schafe

Ganz ehrlich: Der Sinn dieses Sprichworts ist mir erst hier aufgegangen.

Während unserer Fahrten durch die Weiten des Landes kommen wir an unendlich vielen Schafweiden vorbei und es gibt zwei Zustände: Geschoren oder ungeschoren.

 

Was alle gemeinsam haben: Jede Menge Platz! Ob an grünen Hügeln im Hinterland oder an weiten Wiesen direkt am Meer - als Schaf lebt man hier in bester Lage.

 

Zu Hause hatten wir noch von Shrek gelesen - dem Schaf, dass jahrelang allen Scherern entkam und wegen seiner enormen Wollfülle (und natürlich Tapferkeit) berühmt wurde. Einen Shrek haben wir bisher nicht getroffen, aber sehr viele süße Schafe - geschoren oder ungeschoren.

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Maritimes Leben in Kaikoura (und zwar jede Menge davon)

Kaikoura - gelegen an der Ostküste der Südinsel ist bei den verschiedenen Meeresbewohnern vor allem für seine nährstoffreichen Gewässer bekannt. Grund ist, dass in dieser Region die pazifische und die australische Kontinentalplatte aufeinandertreffen. Hier leben Pelzrobben, Pottwale, Orcas und Delfine. Und wir wollen sie natürlich alle sehen!!!!

 

Die Anfahrt entlang der Küstenstraße ist ein Traum - zur Linken der türkisgrüne Pazifik, zur Rechten hohe, schroffe Berge. Kurz vor Kaikoura finden wir die erste Robbenkolonie, direkt auf den Felsen neben der Straße. Sie scheren sich nicht um uns und so können wir total putzige Jungtiere beobachten, die tollpatschig über die Felsen robben oder in kleinen Felsbadewannen plantschen. Kann ich nicht bitte, bitte hierbleiben?

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Unterwegs auf dem Abel Tasman Costal Track

Von Picton aus sind es ca drei Fahrstunden entlang Küstenstraßen und durch Berglandschaft nach Kaiteriteri, einem Dorf am Meer, welches gleichzeitig eine perfekter Startort für Touren in den Abel Tasman Naitonalpark ist. Abel Tasman hat übrigens auch Tasmanien entdeckt (daher auch der Name). 

 

Wir wollen den Abel Tasman Coastal Trek wandern, nicht in voller Länge, aber einen größeren Abschnitt. Mit dem Watertaxi geht es früh los, es ist empfindlich kühl an Deck, aber die Aussicht ist toll, das Wetter klar. Der Küstenstreifen, der den Abel Tasman Nationalpark ausmacht, ist geprägt von hohen Hügeln bzw. kleineren Bergen mit grünem, urwaldähnlichem Bewuchs und wunderschönen Sandstränden und Buchten, in denen das Meer brandet. Einige vorgelagerte Inseln werden von Fellrobben bewohnt, die sich von uns nicht weiter stören lassen. Die meisten dösen faul auf den Felsen in der Sonne, aber ein paar Jungtiere sind doch ziemlich aktiv. Das Boot stoppt an jeder Bucht und wer hier an Land gehen will, tut dies.


Die letzte Station ist unsere und wir wandern nun südwärts durch die Berge, immer wieder durchbrochen von sagenhaften Panoramen auf die Buchten, das Meer und das gegenüber liegende Gebirge. 

Das Stück, welches wir uns für heute als Tagesetappe vorgenommen haben ist 11,5 km lang. Man sagte uns hier, dass es verglichen mit dem Tongariro Crossing "a piece of a cake" sein soll. 

Stimmt tatsächlich. Es gibt zwar leichte Steigungen, aber der Weg ist gut ausgebaut, leicht schattig und sehr abwechslungsreich. Wir überqueren eine Swing-Bridge (bitte nur 5 Personen gleichzeitig) und haben immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die kleinen Sandbuchten.

Das letzte Stück wandern wir durch eine Wattregion, es herrscht gerade Ebbe. Die Muschelschalen knistern und knacken unter unseren Wanderschuhen. Diese müssen wir dann doch ausziehen, um einen Mini-Bach zu durchqueren.

 

Am Ende unserer Wanderung kommen wir zu einer Bucht, in der wir später vom Watertaxi abgeholt werden. Es bleibt noch genug Zeit zum Sonnenbaden. Das Wasser ist angenehm, nur ab ca. 20 m abseits des Landes wird es richtig kalt.

Die Rückfahrt über See ist wieder sagenhaft, es ist auch noch etwas klarer als heute früh. Hier gibt es eine Bar an Bord, es ist nach vier - da dürfen ein Bier und einen Weißwein erlaubt sein. Auf diese schöne Gegend - where the forrest meets the sea!

 

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Power Plants in Wellington- Es grünt so bunt...

Wellington Harbour
Wellington Harbour
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Tongariro Alpine Crossing on a perfect day - Ein Foto-Essay

Sehr früh am Morgen geht es los. Mit den ersten Sonnenstrahlen erreichen wir den Startpunkt des Tongariro Alpine Crossing - einer 19,4 km langen Wanderung quer durch Vulkangebiet, welches auch als Mordor aus dem Film Herr der Ringe bekannt wurde. Wir haben entgegen aller Befürchtungen mal wieder Glück: häufig sieht man nicht viel auf dem Trek wegen schlechten Wetters. Entweder verhindert Nebel einen vernünftigen Ausblick oder Regen macht den sandigen Boden matschig und damit die Wanderung zur Rutschpartie. Grund dafür ist die Tatsache, dass diese Berge hier die erste Erhebung darstellen, an denen die Regenwolken, aus dem Osten kommend, ihr Wasser verlieren.

 

Es ist noch etwas kühl am Morgen, die Gräser um uns herum taufrisch. Wir gehen davon aus, dass uns schnell warm wird: der Weg führt uns ca. 20 km von 1.200 m auf ca. 2.000 m Höhe. Der Weg kommt am Anfang noch recht beschaulich daher: wir wandern einen kleinen Holzweg am Fuße des Massivs entlang und freuen uns erst einmal über den Anblick der Umgegend: direkt vor uns der Ngauruhoe, ein perfekt geformter, grau brauner Vulkan, dem man direkt ansieht, dass er jeden Moment ausbrechen könnte. Im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel des Ruapehu,  eines weiteren, noch größeren und stärkeren Vulkans. Man nimmt allerdings an, dass die beiden Vulkane - gemeinsam mit dem Tongariro - entweder eine gemeinsame vulkanische Grundlage haben oder zumindest miteinander interagieren.

 

Ein paar Worte zum Vulkanismus an dieser Stelle. Neuseeland liegt mitten auf dem so genannten Pazifischen Feuerring, eines weit ausgedehnten Vulkansystems rund um den Pazifik: die pazifische Platte schiebt sich unter die jeweiligen Kontinentalplatten, dadurch schmilzt das Gestein in den unteren Bereichen und kommt durch Risse im Erdmantel wieder nach oben als glühendheiße Magma. Diese Magma sammelt sich in einer Kammer, und wenn der Druck zu groß wird, tritt sie mehr oder weniger explosiv an die Erdoberfläche.

 

Das komplette Gebiet ist ein Nationalpark, einer der ersten weltweit und der erste in Neuseeland. Die Maori haben das Areal an die neuseeländische Regierung übergeben mit dem Auftrag, es zu schützen, da es für die hochheilig ist.

 

Der Anstieg wird von Minute zu Minute steiler und anstrengender, aber auch die Aussicht wird immer besser.  Kurz vor der Mittagszeit erreichen wir dann nach drei heftigen und steilen Anstiegen auch den höchsten Punkt unseres Weges: direkt auf einem Kraterrand sehen wir rechts in den roten Krater hinein, vor und unter uns liegend strahlend türkise Kraterseen, teilweise umringt von Quellen aufsteigenden Dampfes - Zeichen für nach wie vor anhaltende vulkanische Aktivität hier. Ein Traumblick, der jede Anstrengung Wert ist. 

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Ein neuer Traumjob (Flug über die Bay of Islands, Besuch von Cape Reinga und der Giant Sand Dune)

Bay of Islands
Bay of Islands

Ich werde Pilot! Warum kam diese Erkenntnis nicht schon zur Zeit der Berufswahl. Bank? Laaangweilig! 

Pilot in der Bay of Islands muss man werden. Was man tun muss? Erstmal fliegt man eine kleine Propeller-Maschine mit einer Handvoll Touristen von Paihia aus über den 90-Mile Beach hoch in den Norden. Man landet auf einer Graspiste, um dann in rasendem Tempo mit einem Gelände-Minibus in Richtung Cape Reinga zu brettern. Hier schaut man sich Tag für Tag die traumhafen Ausblicke an, um danach weiter in Richtung Traumstand zu brettern (ja, die Wiederholung von "brettern" ist bewußt und angebracht). An dieser Stelle bereitet man Tee und Kaffe zu, reicht Kuchen in die Runde und blickt auf einen grandiosen Stand. In Folge geht es weiter zu der Giant Sand Dune, um vorzumachen, wie man auf einem Board am Besten den die gigantischen Sanddünen herunter...brettert.

Zum Schluß fliegt man zurück über traumhafte Buchten in schimmerten türkis, azur- und dunkelblau, sieht kleine begrünte Inseln und einen unendlichen Horizont.

Wenn Ihr mich also suchen solltet -> ich bin gerade dabei meine Qualifikationen zusammenzustellen...Tee & Kaffee zubereiten kann ich schon...

 

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Ein Express-Rundgang durch Auckland und der Blick auf die Lichter der Stadt

Auckland bei Nacht
Auckland bei Nacht
Aucklands Hafengegend
Aucklands Hafengegend
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Neuseeland - So viel zu sehen, so wenig Zeit...

Neuseeland
StepMap Neuseeland


Neuseeland ist so vielfältig, dass es sowieso schon schwer ist, sich zu entscheiden, was man in der kurzen Zeit alles sehen will (bzw. kann). Wie wir uns entschieden haben:

Jeder von hat sich unabhängig voneinander mit Neuseeland beschäftigt und hat seine "Top-Spots" notiert. Dann haben wir unsere Übereinstimmungen ;-) abgeglichen und hatten unsere Route ziemlich schnell festgelegt. 

 

Was steckt hinter den Zielen? 

  • Bay of Islands:  Wunderschöne Buchten, Inseln und kleine Orte mit viel geschichtlichem Hintergrund 
  • Tongariro: Nationalpark in vulkanischem Gebiet. Schroffe Landschaft und türkise Kraterseen. 
  • Abel Tasman: Goldene Sandstände, kristallblaues Wasser und warmes Klima 
  • Kaikoura: Naturparadies! Wale, Seehunde, Delfine ...         
  • Fox: Ein gewaltiger Gletscher und der berühmte Lake Matherson
  • Milford Sound: Ein gewaltiger Fjord, erreichbar durch eine der schönsten Straßen der Welt 
  • Moeraki: Ruhiger Ort am Meer mit den "Boulders" und Pinguinen :-) 

 

Dazu noch die Städte Auckland, Welligton und Christchurch.

 

Wir sind gespannt... auf viel Natur, Neues und den Weg, der hier auch das Ziel ist.

 

 


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