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Unterwegs auf dem Abel Tasman Costal Track

Von Picton aus sind es ca drei Fahrstunden entlang Küstenstraßen und durch Berglandschaft nach Kaiteriteri, einem Dorf am Meer, welches gleichzeitig eine perfekter Startort für Touren in den Abel Tasman Naitonalpark ist. Abel Tasman hat übrigens auch Tasmanien entdeckt (daher auch der Name). 

 

Wir wollen den Abel Tasman Coastal Trek wandern, nicht in voller Länge, aber einen größeren Abschnitt. Mit dem Watertaxi geht es früh los, es ist empfindlich kühl an Deck, aber die Aussicht ist toll, das Wetter klar. Der Küstenstreifen, der den Abel Tasman Nationalpark ausmacht, ist geprägt von hohen Hügeln bzw. kleineren Bergen mit grünem, urwaldähnlichem Bewuchs und wunderschönen Sandstränden und Buchten, in denen das Meer brandet. Einige vorgelagerte Inseln werden von Fellrobben bewohnt, die sich von uns nicht weiter stören lassen. Die meisten dösen faul auf den Felsen in der Sonne, aber ein paar Jungtiere sind doch ziemlich aktiv. Das Boot stoppt an jeder Bucht und wer hier an Land gehen will, tut dies.


Die letzte Station ist unsere und wir wandern nun südwärts durch die Berge, immer wieder durchbrochen von sagenhaften Panoramen auf die Buchten, das Meer und das gegenüber liegende Gebirge. 

Das Stück, welches wir uns für heute als Tagesetappe vorgenommen haben ist 11,5 km lang. Man sagte uns hier, dass es verglichen mit dem Tongariro Crossing "a piece of a cake" sein soll. 

Stimmt tatsächlich. Es gibt zwar leichte Steigungen, aber der Weg ist gut ausgebaut, leicht schattig und sehr abwechslungsreich. Wir überqueren eine Swing-Bridge (bitte nur 5 Personen gleichzeitig) und haben immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die kleinen Sandbuchten.

Das letzte Stück wandern wir durch eine Wattregion, es herrscht gerade Ebbe. Die Muschelschalen knistern und knacken unter unseren Wanderschuhen. Diese müssen wir dann doch ausziehen, um einen Mini-Bach zu durchqueren.

 

Am Ende unserer Wanderung kommen wir zu einer Bucht, in der wir später vom Watertaxi abgeholt werden. Es bleibt noch genug Zeit zum Sonnenbaden. Das Wasser ist angenehm, nur ab ca. 20 m abseits des Landes wird es richtig kalt.

Die Rückfahrt über See ist wieder sagenhaft, es ist auch noch etwas klarer als heute früh. Hier gibt es eine Bar an Bord, es ist nach vier - da dürfen ein Bier und einen Weißwein erlaubt sein. Auf diese schöne Gegend - where the forrest meets the sea!

 

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Kommentare: 2
  • #1

    mauhe (Donnerstag, 13 März 2014 19:06)

    Wieder schöne Bilder u erfrischende Kommentare. Mir gefaellts supi!

  • #2

    U.K. (Sonntag, 16 März 2014 17:00)

    Da bleiben! :-)