Japans Zauber in Kyoto

View Fushimi Inari Kyoto
Blick Fushimi Inari auf Kyoto

 

Japan zur Kirschblüte war schon so lange mein Traum.

Und ich hatte nicht erwartet, dass mich dieses Land so sehr begeistert. An jeder Ecke findest Du Dinge, die für Dich neu sind. 

Unser Startpunkt war Kyoto. Eine moderne Großstadt voller Tradition und Wärme.

Wir trafen nur auf hilfsbereite, freundliche  Menschen, die uns den Einstieg in diese neue Kultur leicht machten. 

Kyoto selbst hat so viel zu bieten. Die folgenden Aktivitäten haben wir in knapp drei Tagen unternommen.

Und dabei noch Zeit für Onsen, Sake und jede Menge gutes Essen gehabt. 

Lass doch den Zauber Japans ein wenig auf Dich wirken!

 

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Kultur & Traumstrände Entlang der Riviera Maya

 

Einmal Erholung bitte!

Nachdem wir in diesem Jahr bereits den mega-anstrengenden Inka-Trail gelaufen waren und die Galapagos-Inseln auf eigene Faust erkundet hatten, wollten wir es nun etwas ruhiger angehen lassen. 

Die mexikanische Halbinsel Yucatan teilt sich in drei Gebiete: Quintana Roo, Yucatan und Campeche. 

Teil 1 unserer Reise führt uns in Quinana Roo entlang der Riviera Maya.

Traumstrände, das zweitgrößte Riff der Welt und Maya-Kultur erwarten Dich. 

 

Innerhalb Yucatans kannst Du Dich sicher eigenständig bewegen. Wir hatten die ganze Zeit über einen Mietwagen und konnten deshalb jederzeit spontan Touren unternehmen. 

Generell ist die ganze Küste touristisch schon sehr erschlossen, so dass sich dieser Part von Mexiko definitiv auch für Fernreise-"Starter" eignet. Währten wir Cancun und Playa del Carmen eher gemieden haben, fanden wir Puerto Morelos und Tulum beispielsweise sehr angenehm.

 

In Mexiko spricht auch nichts dagegen sich als Deutscher zu erkennen zu geben. Man ist einfach sofort ein Stück beliebter, wenn man derzeit kein Amerikaner ist ;-)

 

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Patagonienliebe: El Calafate & der Perito Moreno

 

Schon der Anflug ist überwältigend:

Schneebedeckte Berge, tiefblau schimmernde Seen und dann das kleine Dorf El Calafate (immerhin 20.000 Einwohner).

"In the middle of nowhere" nennt es unser Taxifahrer, der woanders auf der Welt wahrscheinlich rasender Reporter geworden wäre.

 

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Über die Schönheit der Karibik & die Veränderung des Menschen

Tortola Harbour
Hafen Tortola

Wenn ich zurückschaue, scheinen nicht nur ein paar Jahre vergangen. Eher Jahrzehnte. 

Die Karibikkreuzfahrt im Jahr 2009 war erst meine dritte Fernreise außerhalb Europas. 

 

Ich reiste mit einem riesigen Koffer - voller glitzernder Kleider und passender Accessoires. Den Fotos nach zu urteilen, hatte ich auch mindestens drei Paar hohe Schuhe dabei. 

Heute reise ich entweder mit meinem 45 Liter Rucksack oder tendiere aktuell immer mehr zu einem kleinen Handgepäckkoffer.

Hohe Schuhe hatte ich in den letzten vier Jahren einmal dabei - und in zehn Tagen zweimal getragen...

 

Letztens auf Helgoland fiel mir auf, wie unendlich wohl ich mich im kalten Wind in meinen Outdoorklamotten fühle. 

Vor einigen Jahren noch undenkbar. 

Das mögen alles äußere Veränderungen sein. Die inneren Veränderungen sind nicht so offensichtlich. 

Aber genauso wie man sich beim Reisen langsam an die große Welt heran tastet und immer abenteuerlustiger und offener wird, genauso braucht der Geist Zeit, um Ängste zu reduzieren und sich von erlernten Verhaltensmustern zu befreien.

 

Die Karibik ist übrigens wunderschön. 

Und eine Kreuzfahrt eine gute Möglichkeit für das sanfte Hineinschnuppern in die Ferne. Denn jeder Schritt macht einen mutiger.

Daher nun ein paar Impressionen von fünf Inseln - so nah beieinander und doch teilweise so unterschiedlich.

 

Das nächste Mal gerne etwas länger vor Ort & intensiver (obwohl die Rum-Verkostung auf Barbados war intensiv genug war). 

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Helgoland im Winter

Warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah!

 

Im letzten Jahr habe ich mich unsterblich in die Seelöwen auf Galapagos verliebt.

Doch das Wiedersehen wird wohl noch etwas dauern...

Zum Glück haben sie Verwandte auf der ganzen Welt. Auch in Deutschland!

 

Und so verschlägt es uns an einem stürmischen Morgen im Januar auf das Schiff Richtung Helgoland.

Von November bis Januar bringen nämlich dort die Kegelrobben ihre Jungen zur Welt. Um es vorweg zu nehmen:

Zuckerzuckerzuckersüß!!!

 

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Impressionen aus Venedig

Venedig ist der Inbegriff einer romantischen Kulisse.
Charmant, pittoresk, zauberhaft.
Enge Gassen durchbrochen von Kanälen. Sanft schaukelnde Gondeln.
Prunk und Verfall in einer künstlerischen Mischung.
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Portugals Norden. Oder: Von einer, die auszog, das Surfen zu lernen

 

"Nein, es kommt beim Surfen gar nicht auf Kraft an" erklärt Max.

Max ist unser Surflehrer, und bei ihm sieht alles ganz leicht aus. 

Allerdings protestieren meine Armmuskeln bei seinen Worten massiv.  

 

Wir sind in Moledo - im Norden Portugals. Porto ist ca. eine Stunde entfernt und die spanische Grenze nur einen Katzensprung. 

Moledo ist ein sehr ruhiges Örtchen. Mit einer Handvoll Restaurants und ein paar Lebensmittelgeschäften. 

Hier ist der Atlantik der Star. Mit seinen Wellen, seinem Wind und seiner traumhaften Sonnenuntergangskulisse.

 

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Inka-Trail

 

Magisch soll er sein -  der Sonnenaufgang über Machu Picchu.

 

Erst recht, wenn man sich den Anblick auf die harte Tour verdient hat. (Ja, man kann auch mit dem Zug/Bus dorthin gelangen).

Der Inka-Trail, der nach Machu Picchu führt, begleitet Dich vier Tage durch die alten Inka-Straßen.

Über zwei Viertausender und unzählige Stufen, die sich über Höhen und Tiefen winden.

     

Der Sonnenaufgang ist übrigens wirklich magisch. Doch bis zu diesem Moment sind es harte, aber unvergessliche 45 Kilometer.

 

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Heimat - Ein Perspektivwechsel

Gerüche, Farben, Stimmungen. Unterwegs in anderen Ländern sauge ich die Umgebung jede Sekunde in mich auf. Halte die Bilder über Jahre fest. Kann kaum stillsitzen vor Unternehmensdrang.

Die Heimat hingegen ist oft mit dem Alltag verbunden. Job und Erledigungen.

Und der Blick ist oft gar nicht geöffnet für das Schöne, Besondere, Verrückte und Zauberhafte.

 

Wie sieht meine Stadt aus, wenn ich sie mit anderen Augen betrachte?

Aus Besuchersicht oder einfach nur nicht durch die Alltagsbrille.

 

Hinzu kommt natürlich, dass gerade Hannover sehr unterschätzt ist. Wer nur die Messe oder den alten Bahnhof (noch vor Expo-Zeiten) kennt, hat ein Bild in die Welt hinausgetragen, welches die Stadt farblos erscheinen lässt.

Hannover hat wunderschöne Seiten. Und unglaublich nette Menschen. Nicht versnobt oder arrogant. Auf Konzerten wird meist von Anfang an alles gegeben, und kulturelle Veranstaltungen finden große Resonanz. Es gibt Restaurants, in denen man vergisst, dass man sich noch in Deutschland befindet und Orte, die eigentlich ums Fotografieren bitten.

 

Alles ist da. Man muss es nur sehen.

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Der Galapagos-Traum

Die Galapagos-Inseln haben so einige Nachteile: 

  • Du hast hinterher ca. 400 Fotos von Seelöwen gemacht, möchtest aber keins löschen, weil sie alle so süß sind.
  • Auch Dein Handtuch riecht irgendwie auch nach Seelöwe.
  • Du vergisst Zeit und Raum.
  • Die Plastik-Tüten hängen bei den Fährüberfahrten nicht grundlos von der Decke.
  • Dieser Ort verdirbt Dich erstmal nachhaltig für andere Reiseziele. 

Weil es dort so unendlich schön ist!

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Lima

Wenn Du an Hauptstädte in Südamerika denkst, ist Lima wahrscheinlich nicht Dein erster Einfall. Zu Rio oder Buenos Aires können die meisten von uns die Attraktionen aus dem Stand aufzählen. Aber Lima? 
Wir haben einen vollen Tag für Lima bevor es weiter geht nach Cusco und auf den Inka-Trail. Für reines Treiben lassen, ist dies zu wenig Zeit. Und daher geht es morgens direkt los ins Stadtzentrum. Das öffentliche Busnetz ist erstaunlich gut ausgebaut und total pünktlich. Von Miraflores braucht man so nur gute 15 Minuten ins Centro.
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Das blaue Wunder

 

Kennst Du das, wenn Du zu einem Ort sofort Bilder im Kopf hast, obwohl Du noch nie dort warst?

Meine Bilder zu Mallorca waren: Sangria-Eimer, Bettenburgen und krebsrote, feiernde Pauschaltouristen. Wofür ich mich an dieser Stelle ausdrücklich entschuldigen möchte. 

Denn nach meinem ersten Besuch sehen die Bilder ganz anders aus: Leuchtende blaue Buchten mit weißem Sand, grüne Wiesen mit freundlichen Ziegen und alte Städtchen mit einladenden Märkten. 

 

Mallorca ist nicht groß, aber auch nicht klein. Unser kleiner Roadtrip dauert nur zwei Tage, führt uns aber einmal um die gesamte Insel und gibt uns die Gelegenheit für einen großartigen ersten Einblick.

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Nepal: Trekking im Annapurna-Gebirge

 

Nepal = Lächelnde Gesichter, Achttausender, Erschöpfung und Glück.

 

Im Annapurna-Gebirge liegt der Aussichtspunkt Pool Hill auf ca. 3.200 m. Hier den Sonnenaufgang zu erleben, ist das große Ziel unseres fünftägigen Trekkings. Diesen bekommt man allerdings nicht geschenkt: Aufstehen um 4h früh, steiler Aufstieg im Dunkeln und dann Warten auf das erste Licht bei minus 10 Grad.

 

Daneben bekommen wir einen zauberhaften Einblick in das Leben hier.

Und kommen in verschiedener Hinsicht an unsere Grenzen: Trinkfestigkeit, Kondition bei Höhenluft, Kälte und Hygiene.

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Es wird persönlich...

Ich schreibe gern über Erlebnisse, Bilder und Emotionen, die mit Orten verbunden sind. 

Ich schreibe nicht gern über mich. Es hat mich schon Überwindung gekostet die About-Seite um einige persönliche Fakten zu erweitern. Als ich im Herbst 2014 in Südafrika unterwegs war, stellte ich fest, dass meine Seite, gerade ein paar Monate alt, kopiert worden war. Vor Schreck darüber habe ich über ein Jahr keinen Artikel mehr geschrieben und erst Hawaii hat mich wieder zum Schreiben gebracht (und die Copy-Seite hatte ich damit auch "ausgehungert"). 

Von ganzem Herzen bewundere ich Blogs wie von Christina (Paleica), die den Mut haben Ihre Gedankenwelt nach außen zu tragen. Oder Tanja (Reiseaufnahmen), die sich neben Reisethemen auch sehr persönlichen Fragen, wie der Figur oder dem Kinderwunsch, stellt. 

Aber es sind oft die Erfahrungen, die einen prägen, und daher bin ich generell eher vorsichtiger.

 

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Hamburg Hafen: Maritime Formen & Figuren

Die Elbe glitzert in der sanften Frühlingssonne.
Irgendwie hat der Hamburger Hafen etwas zeitloses, weltoffenes an sich. Und offenbart bei genauerem Hinsehen jede Menge Details. 
Diesen Monat wurden bei Paleicas Fotoprojekt Figuren und Formen gesucht und ich habe meine hier am Wasser gefunden. Manchmal nicht ganz offensichtlich, aber meist maritim (und oft vertaut;-)).
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Honolulu & das Hawaii-Gefühl

 

Erst vor Kurzem las ich "Das große Los" von Meike Winnemuth. Sie lebte ein Jahr lang jeden Monat in einer anderen Stadt. Während sie Sydney oder Buenos Aires voller Tatendrang erkundete und sich eine Unternehmung an die andere reihte, bestand Honolulu hauptsächlich aus Schwimmen gehen und Ukulele lernen. 

 

Trotz Stadtleben und Hochhäusern stellt Dich Honolulu von hier auf gleich auf die totale Entspannung ein. 

Die Stadt ist bis auf die Strandpromenade nicht schick - so wie ich es erwartet hätte.

Eher fast ein wenig in die Jahre gekommen, was Dir noch zusätzlich suggeriert: Kein Stress! Und wenn Du dann das erste Mal ans Wasser gehst, ist es um Dich geschehen...

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24 Stunden Istanbul - Ein Hauch 1001 Nacht

Istanbul: Europa trifft Asien, Tradition trifft Moderne. 

Aufgrund der guten Anbindung ist Istanbul ein idealer Ort für einen Kurztrip oder einen Stop-Over. 

Alles fängt mit einem starken schwarzen Tee an, der uns in unserem kleinen Hotel zur Begrüßung gereicht wird.

Dieser verlangt nach viel Zucker, bringt einen gut wieder in Schwung. 

Als Standort haben wir Sultanahmet gewählt, mitten in der Altstadt, denn hier liegen die meisten historischen Sehenswürdigkeiten. Beim nächsten Besuch würden wir sicher Beyoglu wählen - weniger touristisch, mehr mittendrin. 

Aber für wenig Zeit und einen ersten Eindruck - inklusive des Hauchs Orient - ist die Altstadt perfekt. 

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Roadtrip durch das coolste Land der Welt - Neuseeland

 

Neuseeland ist das coolste Land der Welt. Irgendwie ist es die ganze Welt in einem Land. 

Traumhafte Strände & eisige Gletscher - schroffe Vulkanlandschaften und liebliche Grashügel - coole Städte und einsame Dörfer.

 

2,5 Wochen sind hier tatsächlich nur ein "Schnupperbesuch". Sie haben aber gereicht, um Neuseeland bei knapp 50 besuchten Ländern auf der Erde unbestritten zu meiner Nummer 1 zu machen. Ich hoffe, die Bilder sprechen für sich...

Und allen Berufstätigen kann ich sagen: Besser wenige Wochen als gar nicht - die Entspannung setzt trotzdem ein. Versprochen!

 

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Queenstown - Die entspannte Actionstadt

 

Queenstown stand ursprünglich gar nicht auf dem Programm. Einer wetterbedingten Routenänderungen ist es zu verdanken, dass wir doch hier gelandet sind. Als Neuseelands Action-Hauptstadt mit jeder Menge touristischer Angebote wird Queenstown oft beschrieben (was genau der Grund war, weshalb wir sie auf der Route nicht eingeplant hatten).

Überraschenderweise finden eine hübsche, saubere und komplett entspannte Stadt vor, perfekt gelegen an Bergen und Seen. Die Wasserfarbe ist tatsächlich so intensiv blau wie man es aus den "Herr der Ringe"-Filmen kennt. Und statt mit dem Speedboat herum zu brausen, kann man auch ganz entspannt am Wasser sitzen und Vögel beim professionellen Betteln beobachten. Die haben das hier wirklich drauf. 

Neben der grandiosen Kulisse ist das kulinarische Angebot in Queenstown wirklich sehr gut und in den Pubs wird bis in die Nacht gefeiert und getanzt. 

 

Neuseeland ohne Kiwis - das geht gar nicht. Die pusseligen Vögel mit dem langen Schnabel sind allerdings wahnsinnig scheu und zudem nachtaktiv. Und so geht es in den Kiwi Birdlife Park. Kiwis sind echt lustige Vögel, die man wirklich beschützen will und muss, so tollpatschig und gutmütig - wehrlos wirken sie. Man kann / darf sie nicht fotografieren, denn sie sind nachtaktiv und werden daher nur bei Dämmerlicht gehalten, mit Blitz geht gar nicht, weil sie ansonsten die Orientierung verlieren und gegen Gegenstände laufen. Neben dem Kiwi warten aber auch andere einheimische Vögel wie Kirikiris oder der Kea auf einen Besuch.

 

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Urbane Strukturen und der Rhythmus der Stadt

Ein Netz aus Glühbirnen überspannt den Vorplatz des Hauptbahnhofs Hannover
Vorplatz Hannover Hauptbahnhof

 

Ein Netz aus Glühbirnen überzieht den Vorplatz des Hauptbahnhofs. Warum war mir das bisher nie aufgefallen? 

Das magische Motto des Februars lautet: Strukturen und Rhythmen und stellt für jemanden, der eigentlich am liebsten sonnige Landschaften fotografiert eine gewisse Herausforderung dar. 

 

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Was ist schon Perfekt? Patagonischer Charme in Puerto Natales 

 

Puerto Natales ist eine Kleinstadt im Süden von Chile und das Tor zum Nationalpark Torres del Paine. 

Die Häuser sind bunt und von der Witterung gezeichnet. Es gibt schon eine Art Zentrum, aber ohne die modernen Läden, die Professionalität  und den Rummel aus El Calafate. Dafür sind die Menschen unglaublich freundlich, und die Autos halten an, um Dich über die Straße zu lassen.

Nichts ist schick oder herausgeputzt, und genau das ist der Grund, warum ich mich hier so unendlich wohl fühle. Wenn man mit einem 45 Liter-Rucksack durch drei Klimazonen reist, muss man schon gut packen, um überall halbwegs anständig angezogen zu sein. In der Natur draussen ist das egal. Und hier in Puerto Natales ist das egal. 

 

Berge & Fjord bilden eine traumhafte Kulisse. Das Wetter ändert sich gefühlt alle paar Minuten. Dem dramatisch dunklen Himmel folgen Schäfchenwolken und dann ein Schauer. Oder Nebel. Wer eitel Sonnenschein möchte, fährt wahrscheinlich sowieso nicht nach Patagonien...

Irgendwie tickt die Uhr hier langsamer, weil den Ort so viel Ruhe und Unaufgeregtheit umgibt. Keine Präsentation, kein Unterhaltungsprogramm. Du bist hier, weil Du hier sein möchtest. 

 

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Traumstadt Sydney

 

Es gibt Orte, bei denen man Angst hat, wiederzukommen. 

Weil Deine Erinnerungen so wunderbar sind, dass Du Angst hast, der Zauber könnte beim nächsten Mal verfliegen. 

So geht es mir mit Sydney. 

Wir kamen an einem Sonntag an und waren kurz vor am späten Nachmittag am Circular Quay. Die Brücke leuchtete in goldenem Licht. Die Menschen saßen am Wasser; Stimmengemurmel, während irgendwo "You spin me round" live performt wurde. 

Ich fühlte mich unsagbar glücklich. Und irgendwie angekommen.

 

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Pushkar - Von falschen Gurus und bockigen Kamelen

 

Pushkar liegt in Rajasthan und gilt für die Hindus als heiliger Ort. Wenn ich jetzt an diesen Ort zurückdenke, muss ich grinsen. Auch über meine eigene Naivität. Aber wie heißt es so schön: Erfahrung macht klug. 

Ich wollte so gern in einem heiligen Gewässer badende Menschen sehen, und da Varanasi und der Ganges nicht auf der kurzen Route lagen, bot sich Pushkar geradezu an. Und natürlich sollte es dann eine Unterkunft direkt am See sein, um gerade morgens das Treiben auf sich wirken lassen zu können. Gut, irgendwie hatte ich mir nicht das überhitzte Zimmer mit dem vergitterten Fenster und der Schlauchdusche darunter vorgestellt. Aber von der Terrasse hatte man wirklich einen schönen Blick auf den See, und wir schliefen bei über den See schallenden Meditationsgesängen ein. 

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Schilder und Schriften in Lissabon

Unter dem Titel "12 magische Mottos" startete Paleica zum Jahresanfang ein Fotoprojekt mit einer monatlichen Aufgabe. 

Der Januar trägt den Titel "Schilder und Schriften". 

Ich muss sagen, dass ich wahrscheinlich einige Bilder ohne dieses Motto im Hinterkopf übersehen hätte.

Wer pflastert den Gehweg vor seinem Weingeschäft mit "Bachus" oder nennt seinen Schuhladen "Skywalker"?

Und wer außer der Rockband am Placa do Comercio sollte sich noch den Titel "Los empty heads" geben? 

Fragen über Fragen...

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Zauberhaftes Lissabon

Lissabon im Januar. Die Wintersonne taucht die Stadt in ein goldenes Licht. Mittags sitzt man draussen bei Fisch und Rotwein. Alte Damen, Studentengruppen und Paare, bunt gemischt und alle ins Gespräch vertieft. Der Tejo glitzert in der Sonne. 

 

Um es also vorweg zu nehmen: Lissabon ist auch im Winter eine hervorragende Idee. Die Stadt ist noch ein wenig leerer und ruhiger als sonst und bezaubert von der ersten Sekunde an. Mit gelassener Schönheit und warmer Atmosphäre. 

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Roadtrip Indien: Delhi, Agra und Kulturschock

 

Welche Bilder kommen Dir als erstes in den Kopf, wenn Du an Indien denkst?

Um ehrlich zu sein: Bei mir war es immer ein Bollywood-Film. In guten und in schweren Tagen. Natürlich mit Shah Rhuk Khan.

Leuchtende Farben, rauschende Feste, ein wenig Dramatik und viel Gesang und Tanz...

 

Seitdem wollte ich immer nach Indien. Und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum mich gerade die ersten beiden Tage des Roadtrips durch Indien so mitgenommen haben. Romantisierte Vorstellung und Realität konnten kaum weiter auseinander liegen. 

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Kruger Park - On a budget

 

Kruger National Park - Hier leben auf 20.000 Quadratkilometern über 140 Säugetier- und über 500 Vogelarten. 

Und damit ist er wahrscheinlich ein Sehnsuchtsziel für jeden Tierfreund, der Elefanten, Löwen, Zebras, Giraffen, Nashörner und die vielen anderen Bewohner gern in Freiheit sehen möchte.

Wer den Kruger Park besuchen möchte, hat verschiedene Optionen. Ganz grob lassen sie sich so unterschieden: 

- Selbstorganisiert mit Mietwagen in den staatlichen Camps unterwegs 

- Buchung eines All-Inklusive-Pakets in den Luxus-Lodges mit allen Annehmlichkeiten und geführten Touren

 

Oftmals haben die Lodges in den privaten Game Reserves Zugang zu besonders tierreichen Gegenden; wir haben uns jedoch trotzdem für die erste Variante entschieden, was vor allem an zwei Dingen liegt: Ich bestimme gern selbst das Programm, und wenn ich mich entscheiden muss, dann mache ich gern einfach mehr Trips und Reisen als Geld für Luxus auszugeben. 

 

Zu Buchungsdetails (und Kosten) komme ich später noch, aber das Fazit schon einmal vorweg:

  • Es waren großartige vier Tage (die auch absolut ausgereicht haben)
  • Wir haben jeden der Big Five sogar mehrfach gesehen
  • Ich habe keinerlei Luxus vermisst
  • Im Süden halten sich die meisten der großen Säugetiere auf. Je weiter nördlich man kommt, desto "dünner" die Besiedelung.
  • Die beste Anschaffung war ein Heft mit Karten des Parks und Bildern zur Tierbestimmung (gibt es in jedem Camp).
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Kaiser, Café und Kulinarik in Wien

Caféhaus in Wien
Caféhaus in Wien

 

Lang, lang ist's her. Der letzte Wien-Besuch. Ich bin wahnsinnig gespannt, ob ich nach so langer Zeit noch genauso begeistert und verzaubert bin wie vor vielen Jahren.

Ein Tag ist nicht viel Zeit, aber in Wien reiht sich ein Highlight an das nächste, so dass Du in kurzer Zeit schon unglaublich viel sehen, erleben und vor allem schmecken kannst. Komm mit auf einen kleinen Dezember-Rundgang durch die Kaiserstadt! 

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Sieben Highlights in Rio De Janeiro

An was denkst Du, wenn Du Rio de Janeiro hörst?

Den Zuckehut? Die Copacabana? Die Christus-Statue? Karneval?

Stimmt alles! Aber dennoch hat Rio noch 1000 Facetten mehr. Rio ist ein Schmelztiegel aus Arm und Reich, aus herausgeputzt und heruntergekommen, aus grün und grau. Komm mit in Boheme-Stadtteile, Favelas und natürlich ins Königreich des Fußballs...

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Lost in Hanoi

Roller Mopeds und das Chaos von Hanois Altstadt
Altstadt Hanoi


"Verlaufe Dich in den Gassen der Altstadt von Hanoi" sagt der Reiseführer. 

"So ein Klischee; das geht doch heutzutage kaum noch" denke ich.

...Das war vor Bia Hoi... 

Aber fangen wir von Anfang an. Der Flieger aus Da Nhang landet pünktlich am frühen Morgen in Hanoi.

Auf dem Weg vom Flughafen in die Altstadt sauge ich die Eindrücke in mich auf. Emsiges Gewusel, Unmengen an Rollern und an jeder Ecke etwas zu essen.

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Foodlove in Vietnam - Vom Markt auf den Tisch

An Bang Markt
An Bang Markt
An Bang Markt
An Bang Markt


An Bang, es ist 6h morgens, der Wecker klingelt. Der kleine Ort liegt nur wenige Kilometer von Hoi An entfernt und von unserer Unterkunft, einem kleinen Homestay mit zwei Zimmern, laufen wir 200 Meter bis zum feinsandigen Strand.

Warum also um alles in der Welt um 6h aufstehen?

6.30h - Wir sind mit Duic, der guten Seele unserer Unterkunft, verabredet, um auf den Markt zu gehen. Und später, so erklärt sie uns, sollte man wirklich nicht dran sein. Es ist nicht weit, nur zweimal um die Ecke. Wir wollen heute vietnamesisch kochen und alle Zutaten sollen frisch erstanden werden. Der Markt ist klein, aber total original. Außer uns nur Einheimische.

Und Duic hatte Recht: Um 7h ist der Squid schon ausverkauft. Aber wir erstehen Garnelen und einen Fisch von heute Nacht, der vor unseren Augen ausgenommen wird. Und frischen Tofu. Dann geht es weiter zum Gemüse: Zwiebeln, Ingwer, Möhren, Knoblauch, Koriander, Chili und Morning Glory. Und Reis natürlich.

Wenn wir Besen, Töpfe und andere Haushaltsgeräte benötigen würden, könnten wir sie auch hier kaufen. Um 9.30h wird der Markt spätestens schließen; schließlich ist man schon seit 5.30h am Werke. Überhaupt sind die Vietnamesen Frühaufsteher und unglaublich fleißig. Ich mag ihre zurückhaltende Freundlichkeit, die uns auch hier auf dem Markt an jeder Ecke begegnet. 


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Amalfiküste - Welcher Ort ist perfekt für Dich?

Costa Amalfitana
Costa Amalfitana

Die Amalfiküste - lieblich, zauberhaft und zu schön zum Sattsehen. Während es in Deinem Kopf "Thats amore" in Dauerschleife summt, wartet hinter jeder Ecke der kurvenreichen Küstenlandschaft ein neuer spektakulärer Ausblick. 

Von Neapel brauchst Du zwischen 1,5 und 4 Stunden hierher - je nachdem welches Verkehrsmittel Du wählst:

Auto, Zug, Bus oder Boot...Dazu aber später mehr.

Erstmal musst Du Dich nämlich entscheiden, welcher Ort Deine "Homebase" werden soll. Und das ist gar nicht so einfach, denn zauberhaft sind sie alle. 

Vier Kandidaten stelle ich Dir jetzt vor: Positano, Praiano, Amalfi und Ravello. 

Macht Euch selbst einen Eindruck!

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Big Island - Herrin der Elemente

Mouna Kea
Mouna Kea

 

Um es gleich vorweg zu nehmen: Big Island ist der absolute Oberkracher! Wer hier hier nicht von einer Begeisterung in die nächste fällt oder nichts mit seiner Zeit anzufangen weiß, dem ist nicht mehr zu helfen.

Auf Big Island bekommst Du alles: das Feuer eines aktiven Vulkans, eine spektakuläre Unterwasserwelt, einen befahrbaren 4000er mit Wolken und Sternen zum Greifen nah und natürlich den besten Kaffee der Welt. Kona-Kaffee - mit einer leichten Note von Kokosnuss oder Macadamia-Schokolade. Und erwähnte ich schon die Banana-Macadamia-Pancakes?

 

Im Vergleich zu den anderen Perlen Hawaiis ist Big Island riesig. Das sorgt auch dafür, dass die Insel sich wesentlich "menschenleerer" anfühlt als Oahu oder Kauai. Und Du kommst einfach wahnsinnig nah an eine Natur heran, die so ursprünglich ist, dass sie Dich mit angehaltenem Atem zurücklässt. 


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Warum?


Warum?
Mir fehlen die Worte. Schweigend und vor mich hinstarrend. 
Getrieben von dem Warum? Warum tut jemand so etwas? Warum tun Menschen anderen Menschen so etwas an? Und welche Ideologie befeuert diesen Wahnsinn?
Warum lassen sich Gedanken derart in Köpfe pflanzen, dass sie in Taten münden, die alle moralischen und ethischen Grundsätze hinter sich lassen?

Theorien und Ansätze mag es viele geben - nüchtern betrachtet. Aber keine die die Frage wirklich beantwortet.
Weil hier Grenzen so meilenweit überschritten werden.
Dass diese Taten Angst verbreiten sollen, berichtet die Presse.
Dass es ein Angriff auf die Freiheit ist. Eine Machtdemonstration. 

Und es wird weitere Antworten auf das Warum geben. Das ist wichtig, denn es ermöglicht den Menschen gefühlte Wahrscheinlichkeiten für sich zu errechnen. Um sich wieder ein wenig sicherer auf ihrem Terrain zu bewegen.
Der Absturz der Germanwings-Maschine war mehr als schrecklich. Und dennoch besteigen die meisten von uns wieder Flugzeuge. Auch auf dieser Strecke. Vielleicht auch, weil die gefühlte Wahrscheinlichkeit einen lebensmüden Piloten zu haben, der sein Leben mit einem Knall beenden möchte, von uns als gering eingeschätzt wird. Und das ist zum Glück auch so.

In dem Warum geht es nicht nur um uns selbst, das ist klar. Auch um die Welt, in der wir leben. Und die Antworten, die wir bekommen werden, mögen Informationen sein, Hintergründe und vielleicht auch Bekenntnisse.
Aber gerade kann ich mir nicht vorstellen, dass es für das emotionale Warum eine wirkliche Antwort geben kann.
Und ich frage mich, was ich heute dafür tun kann, um etwas Gutes in diese Welt zu tragen.

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Erkunde die Tempel von Angkor 

Angkor Wat bei Sonnenaufgang
Angkor Wat bei Sonnenaufgang

Angkor Wat - Fester Bestandteil weltweiter "What to see before you die"-Listen. 
Und seitdem Lara Croft hier war, haben auch die weniger kulturell oder geschichtlich Interessierten von uns ein klares Bild vor Augen wie Angkors Tempel aussehen sollten:
Mystisch, abenteuerlich und einsam! 
Schauen wir doch mal, wie nah (oder fern) sich Wunsch und Wirklichkeit hier sind...

Nur 2,5 Tage habe ich für die Erkundung von Siem Reap und der Tempel des Angkor-Komplexes.
Und das auch noch in der Regenzeit. Wobei sich dies eher als Segen herausstellt, denn das einhellige Feedback der Einheimischen ist, dass im Verhältnis gerade sehr wenige Touristen vor Ort sind. Tatsächlich gab es einige wirklich überlaufene Stellen (Stichwort Sonnenaufgang), aber auch Orte und Zeiten, die sich fast einsam anfühlten. 
Außerdem hat es in drei Tagen genau einmal geregnet. Zwei Stunden lang richtig heftig. Danach stand zwar die Straße unter Wasser, aber gleichzeitig war die Sonne wieder da.

Komm mit auf die Erkundungstour - In alte Ruinen und Zeitzeugen längste vergangener Reiche. 
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Kauai - Come with me to Paradise

Napali Coast
Napali Coast

Kauai - Die Garten-Insel.

Mit gepflegten englischen Grünflächen oder spießigem Kleingarten hat das hier allerdings nichts zu tun. 

Nicht umsonst ist die Insel Drehort für Jurassic Park gewesen. Sie ist schön, sie ist ursprünglich. Und wenn man nicht gerade vor dem T-Rex flüchtet: Sie ist extrem entspannt.


Ankunftsort ist der Flughafen in Lihu'e. In 2007 sollte ein Fährdienst nach Oahu eigerichtet werden. Die Einwohner blockierten den Hafen mit ihren Surfbrettern, um dies zu verhindern und den Charakter der Insel zu bewahren. 


Welche Highlights warten in vier Tagen Inselparadies? Wie kommt ein Ort zu dem Titel "einer der nassesten Punkte der Erde"?

Was sind Nene's? Und warum lohnt es sich manchmal doch seine Schuhe auszuziehen? 

Wir werden sehen...


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In Hermanus: Auge in Auge mit den sanften Riesen der Meere


Knapp zwei Stunden von Kapstadt entfernt liegt das Küstenstädtchen Hermanus. Wählt man statt des direkten Wegs die Küstenstraße dauert die Fahrt zwar länger, aber die Strecke ist großartig. Wer den Chapmans Peak mochte, wird begeistert sein, denn hier zieht sich die Komposition aus Bergen und Meer noch viel länger hin. 

Irgendwann führt der Weg nach Bettys Bay, wo eine weitere Pinguin-Kolonie zu Hause ist.
Die Gegend ist zwar schroffer als bei den Boulders, aber dafür sind mehr Pinguine und weniger Besucher hier. Auch die kleinen Klippdachse sind nicht besonders scheu...

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Sieben Highlights der Kap-Halbinsel


Es ist nur ein Tagesausflug von Kapstadt zum Kap der guten Hoffnung, aber der Weg ist gespickt mit traumhaften Ausblicken und zahlreichen Gründen einen Zwischenstopp einzulegen.


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Festivalfeeling auf dem Highfield


Großpösna? Nie gehört!

Jetzt schon. Am Störmthaler See (auch zuvor nie gehört) in der Nähe von Leipzig fand das Highfield statt, ein eher kleines Festival mit ca. 25.000 Besuchern. 

Line-Up unter anderem: Placebo, Macklemore, Queens of the Stone Age, Fettes Brot, Frank Turner, Bosse, Beatsteaks u.v.m.

Fünf Sterne Deluxe traten das erste Mal seit zehn Jahren wieder zusammen auf und bescherten ein wundervolles Retro-Feeling. 

Mit zwei großen Bühnen war das ganze Treiben ziemlich entspannt, da man hier wirklich jede Band sehen konnte, die man auf seiner Liste hatte. Durch die eher "wenigen" Besucher (im Vergleich zu Rock am Ring o.ä.) war es problemlos möglich ziemlich weit vorne mitzufeiern ohne wüst drängeln zu müssen. 


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Kleinkunst deluxe - Das kleine Fest im großen Garten


Vier Wochen im Sommer dienen die Herrenhäuser Gärten (= riesige barocke Gartenanlage in Hannover) über vierzig verschiedenen Künstlern als Bühne.

Starke Männer, leichte Mädchen, verrückte Nudeln, lausige Sänger, Clowns, Verbiegungskünstler, Artisten, Zauberer - alle sind da, um an hoffentlich lauen Sommerabenden das glückliche Publikum zu beglücken. Glücklich, weil im Besitz von Karten.
Diese sind so gefragt, dass sie jedes Jahr verlost werden müssen. Und glücklich, da jeder regelmäßige Festbesucher mindestens schon ein Event erlebt hat an dem er bis auch die Haut nassgeregnet wurde.
So ging es uns im letzten Jahr. Während der ersten Vorstellung fing es an zu gießen und hörte nicht mehr auf. Die Leute pressten sich an Hecken, bildeten Regenschirmburgen, aber es nützte nichts und der Abend fand ein zu frühes Ende. Nicht früh genug, um nicht die Bekanntschaft einer älteren Dame zu machen, die vorausahnender Weise einen Bikini untergezogen hatte, den sie jetzt aber auch jedem zeigen wollte...

Dieses Jahr aber war alles perfekt...

Besonders charmant sind immer die Attraktionen auf den Wegen.
Ein schüchterner Clown, wandelnde Büsche, ein lebendes Gemälde, schillernde menschliche Insekten oder farbenfrohe Tänzerinnen auf Stelzen. 

Ein bisschen Wunderland eben...
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Tierpark Herberstein - Viel Herz & Raum für vierbeinige Freunde


Wo findet man Europas größte Gepardenanlage? Und wo hat ein Puma Ausblick auf ein riesiges, weißes Märchenschloss? 
Richtig - im Tierpark Herberstein!!!
Um es vorweg zu nehmen: Ich habe noch nie eine Anlage mit soviel Platz für die tierischen Bewohner gesehen und deshalb hat der Besuch so viel Spaß gemacht. 
Ihr findet den Tierpark Herberstein in der Steiermark in Österreich. In der Nähe des Stubenbergsees und der "Cittaslow" Hartberg. Graz müsste auch in rund einer Stunde erreichbar sein.

Ein bisschen Zeit sollte man schon mitbringen. Denn erstens ist das Gelände ziemlich weitläufig und zweitens sind die meisten Anlagen so angelegt, dass es durchaus eine Weile dauern kann bis man den Bewohner erspäht. Außerdem gibt es noch einen botanischen Gärten und ein Schloss zu erkunden.


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Fotografieren und fotografieren lassen - In Indien ändern sich die Perspektiven

 

"Photo?" Oder länger: "Can I have a photo?"

 

Es war unser erster Tag in Indien und oben stehenden Satz hatte ich noch nie so häufig gehört. 

Am Anfang dachten wir noch, dass wir ein Foto von jemand mit dessen Kamera machen sollen. Das passiert ja öfter, wenn Du irgendwo bist, wo sich andere "Touris" rumtreiben. 

Nach kurzer Zeit erkannten wir: Nein, niemand will, dass wir ein Foto von ihm machen. Man wollte Fotos mit uns. 

Da Männer in Indien das Ansprechen von Frauen vermeiden, wo es nur geht (vor allem, wenn die Frau einen Mann dabei hat, wäre es eine Verletzung der Ehre des Mannes die Frau anzusprechen), war Björn unser Kommuikationskanal. Ruck zuck wurden Frau und Kinder neben uns geschoben. Und dann noch eins mit dem Mann. Und jetzt nur mit der Frau. Und da wir das am Anfang so bereitwillig mitmachten, fasziniert von soviel Aufmerksamkeit, standen an einigen Stellen im Roten Fort in Delhi tatsächlich Gruppen zum Foto mit uns an. Irgendwie ziemlich crazy!

 

Aber das ganze hatte einen ganz großen Vorteil: Ich bin normalerweise etwas zurückhaltend, wenn es um das Fotografieren von Menschen geht und versuche meist durch Lächeln oder Nicken das "Ok" zu bekommen.

Das war hier nun nicht mehr nötig. Foto gegen Foto. Und so hatte ich die Chanc auf sehr direkte Bilder - mit und ohne uns. 

 

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Helsinki - Eine Stadt trägt weiß-blau

 

Weiß auf blau. Majestätisch trohnt die Domkirche über dem Senatsplatz. In der Sonne leuchtet sie so stahlend hell und Du denkst Dir : "Ja, genauso hab ich mir das vorgestellt." Später konnte ich feststellen, dass die protestantische Kirche mit dem schlichten Innenleben auch vor einem dunklem Gewitterhimmer unglaublich imposant aussieht. Der Senatsplatz ist der zentrale Ort in Helsinki, von hier kann man alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. 

 

Wenn Du von hier in Richtung Wasser durch die kleinen Kopfsteinpflastergassen mit ihren süßen Läden läufst, kommst Du schnell zum Südhafen. Hier gibt es einen wunderbar bunten Markt - mit jeder Menge Blumen, Birkenzweige (für die Sauna) und anderer finnischer Erzeugnisse. Vor einem weiß-bauen Himmel sitzt man hier draßen auf kleinen Holzstühlen und genießt die Leckereien, die hier angeboten werden.

 

Von dort aus nach links betrittst Du den Esplanadenpark - eine grüne Fußgängerzone zwischen zwei Einkauffstraßen. Hier gibt es neben Cafes auch Bühnen für Sommerkonzerte und jede Menge Parkbänke zum beobachten und relaxen. 

Zum Beispiel kannst Du die Statue auf dem linken Bild beobachten, der ich den Titel "Von nichts kommt nicht" gegeben habe. Danke an Statistin Möwe!

 

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Liebster Award: 11 Fragen, 11 Antworten

 

Liebster Award - was ist das? Das ist eine Art Blogstöckchen!

Ein Blogstöckchen ist so etwas wie ein "Kettenbrief" unter Bloggern in dem einige Fragen von einem Blogger zum anderen weitergereicht werden. Nein, man bekommt keine schweren Krankheiten oder hat die nächsten dreißig Jahre Pech, wenn man nicht mitmacht ;-)

 

Das Ziel eines Blogstöckchens ist es die Aufmerksamkeit auf neue / interessante Inhalte zu lenken und sich ein wenig besser kennenzulernen. 

 

Deshalb freue ich mich sehr, dass Tanja mich nominiert hat hier mitzumachen. Vielen Dank, Tanja! 

Auf Reiseaufnahmen Tanja beschreibt ihre Reiseerlebnisse mit viel Liebe zum Detail und tollen Fotos. Und sie hat zwei Katzen, weshalb man sie einfach mögen muss :-)

 

 

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Mittsommer in Helsinki - Wie die Finnen den längsten Tag des Jahres erleben

23.30h - Seurasaari Island
23.30h - Seurasaari Island

Die Stadt ist wie leer gefegt. Die Geschäfte sind geschlossen. Vereinzelt laufen verwirrte Touristen herum.

Ist Helsinki eine Geisterstadt? Nein, es ist einfach Mittsommer. Und das wirkt sich in Skandinavien nun mal viel stärker aus als hier zu Lande. 

Erstmal ist es viel länger hell. Es gibt herrliche späte Sonneuntergänge (zumindest unterhalb des Polarkreises). Und es ist Feiertag. 

Deswegen sind am Mittsommer-Wochenende ab Freitag 12h alle Geschäfte geschlossen. Bis Sonntag 12h. 

 

Viele Finnen verbringen diese Zeit mit ihren Familien an den Seen. In kleinen gemütlichen Holzhäusern. 

Aber auch in Helsinki gibt es einen Ort, an dem an diesem Tag noch etwas los ist und wo man jede Menge Tradition erleben kann: Seurasaari - eine Halbinsel, die normalerweise als Naherholungsgebiet und großflächiges Freiluft-Museeum dient. Neben traditioneller Architektur sind vor allem die vorwitzigen und nicht besonders scheuen Eichhörnchen einen Besuch wert.

 

An diesem leicht verregnetem Mittsommer-Abend werden hier historische Handwerkskunst, Holzfäller, Trachten sowie Musik & Tanz aufgeboten. 

 

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Kunst, Kultur und Musik - Die Nacht der Museen

Landesmuseeum Hannover
Landesmuseeum Hannover

Ein lauer Sommerabend, jede Menge Kunst, Kultur und Musik...
Das war die lange Nacht der Museen an diesem Wochenende...

Und da soviel "art" inspieriert, folgen ein paar kunstvoll verfremdete Eindrücke dieses schönen Abends...

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Als man noch analog fotografierte... Eine Zeitreise nach Elba

Bucht auf Elba
Bucht auf Elba

Könnt Ihr Euch noch erinnern? An das Geräusch, dass das kleine Rädchen beim Film weiterdrehen machte? An die Spannung zwischen Filmabgabe und Abholung? 

An die Nachmachbestellungen? 

Schön war es...

 

Mittlerweile kann man sich seine alten Negative auf CD brennen lassen. Es wäre doch wirklich schade, wenn diese schönen Erinnerungen der Witterung zum Opfer fallen würden.

 

Genauso schöne und nostalgische Erinnerungen habe ich an Elba: Warm war es. Schöne Buchten und leckeres Eis. Den ersten Wein habe ich dort probieren dürfen. Ein todschickes Top (voll 90er) für 5 Mark in einem Laden in Capoliveri bekommen. Und die Pizza... So günstig und lecker, dass wir jeden Abend dort waren. 

 

Ich war später noch einmal auf Elba. Mit einer Digitalkamera. Aber irgendwie war es nicht mehr so wie damals...

 

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24 Stunden in Kopenhagen

Nyhavn, Kopenhagen
Nyhavn, Kopenhagen
Kopenhagen, die dänische Hauptstadt, ist bei den mittlerweile flächendeckend guten Flugangeboten nur einen Katzensprung entfernt. Von Hamburg dauerte der Flug gerade mal eine dreiviertel Stunde.
 
Ankommen
 
Der Flughafen ist sehr übersichtlich und hervorragend an die Stadt angeschlossen.
Du kannst entweder die Train zum Hauptbahnhof nehmen oder die Metro zum Kongens Nytorv (am Nyhavn). Die Fahrt kostet jeweils 36 Kronen (ca.4,50 EUR) und dauert ca. 15 Minuten. 
Geldautomaten gibt es in jedem Terminal. Das ist der leichteste Weg um an ein paar Dänenkronen zu kommen. Heb nicht zu viel ab: Bis auf ganz wenige Dinge wie Hot Dogs an der Straße kannst Du hier wirklich alles mit Kreditkarte bezahlen.
 
Einchecken
 
Kopenhagen ist teuer. Das merkt man auch an den Hotelpreisen. 
Das Einführungsangebot für 60 EUR die Nacht von nagelneuen Wakeup Borgerade war da ein echtes Schnäppchen. Von der Einrichtung her: Motel One- Feeling in Apfelgrün. Von der Lage her: Perfekt - 3 Minuten zum Nyhavn, 5 Minuten zum Schloss Amalienburg, 15 Minuten zum Tivoli. 
 
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Weltreise im Schnelldurchlauf - Finde ein Bild für jeden Kontinent!

 

Es ist unmöglich EIN Bild für jeden Kontinent auszuwählen, wenn Du länger als ein paar Sekunden drüber nachdenkst.

Denn nicht nur jeder Kontinent, sondern jedes Land darin hat seine 1000 Bilder, Eindrücke Verschiedenheiten. Deshalb reisen wir doch auch so gerne, oder? 

Weil es so viel zu sehen, schmecken, fühlen, erleben gibt.

(Und ich habe tatsächlich heute früh noch darüber geschrieben, dass pauschalisieren und werten uns doch irgendwie limitiert...)

 

Aber dennoch: Die Aufgabe ist ein Bild pro Kontinent...

 

 

Also bitte: 

Wir starten in Europa. Und mein Bild dazu ist die Amalfiküste. Mit klarem Wasser und kleinen Städten voller Historie.

Und Pizza, Pasta, Eis & Rotwein!!!

 


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Werten. Urteilen. Pauschalisieren. Muss das eigentlich immer sein?

Watch and judge...
Watch and judge...

"Mit der Generation Y ist im Berufsleben nichts anzufangen. Die sind zu egoistisch."

"Was für Spießer; haben tatsächlich ihre ganze Verpflegung in Tupper dabei - sogar den Doppeleierbecher."

"Wenn sie meint, dass sie sich jetzt verwirklichen muss. Aber bitte dann später nicht über Altersarmut klagen."

 

Was ist das?

 

Werten. Pauschalisieren. Urteilen.

 

Lieblingshobbies der aufgeklärten Gesellschaft. Aber warum eigentlich?

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Fernweh

Fernweh
Die Straße nach irgendwo

 

Bleierne Schwere, innere Leere, chronische Unlust, unerklärliche Unzufriedenheit.

 

Das sind für mich die typischen Fernweh-Symtome. Ausgelöst durch Sehnsucht. Sehnsucht nach "da draussen", nach irgendwo anders, nach etwas Neuem, nicht alltäglichem.

 

Wenn Du versucht "Fernweh" ins Englische zu übersetzen findest Du "Travel bug", "Wanderlust" und "itchy feed". Für mich beschreiben diese Wörter mehr das Gefühl des Aufbruchs, das Kribbeln, die Unruhe. 

Das deutsche Wort Fernweh jedoch - es erfasst die Schwermut im Herzen, die Sehnsucht nach der Ferne. 

 

Warum leiden manche Menschen dauernd unter Fernweh? Und andere gar nicht?

 

Ich glaube, dass die Antwort unglaublich stark von persönlichen Erlebnissen, Erfahrungen und Gefühlen geprägt ist. 

Wenn Du zum Beispiel irgendwo anders warst und etwas besonders erlebt hast, Neues gelernt hast und vor allem innerlich gewachsen bist, dann willst Du dieses Gefühl wieder haben. Du willst Dich erweitern, Deinen Blick schärfen und lernen, fühlen, erfahren. 

Manche Schatten, über die man springen kann, ergeben sich eben nur außerhalb des Alltags, des Gewohnten.

Es kann aber auch sein, dass Du "da draussen" plötzlich einfach viel mutiger und freier bist, weil Dich eben nicht jeder kennt.

Weil Du keine Vergangenheit und keine Vorurteile mit Dir herumtragen musst. 

 

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Warum ich Australiens Ostküste so liebe - Eine Reise in 10 + 1 Instagram-Bildern

 

"Wenn Du auswandern könntest (wolltest/müsstest) - Wohin würdest Du gehen?" 

Australien ist ein Traumziel - vielseitig, aufregend und einzigartig. Neben der Natur tragen auch die Coolness und Lässigkeit der Bewohner dazu bei, dass hier alles irgendwie ein bisschen mehr "easy-breezy" ist als anderswo auf der Welt. 

 

Kommt mit auf eine kleine Reise durch meine persönlichen Down-Under-Highlights - Der Osten von Süd nach Nord...

 

 

 

 

Wir starten in Melbourne - genauergesagt im zauberhaften Strand-Vorort St.Kilda

Hier hast Du vom Jacht-Hafen aus einen herrlichen Blick auf Melbournes Skyline. 

 

In St. Kilda findest Du außerdem: Wunderbare Strände, viktorianische Bauten, den historischen Luna-Vergnügungspark und sogar eine kleine Little Penguin-Kolonie (aber bitte in Ruhe lassen).

 

Mehr zu St.Kilda findest Du hier


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Adrenalin-Kick in Hannover? Kannst Du haben! Beim House Running

House Running in Hannover
House Running in Hannover

"Was habe ich mir bloß dabei gedacht?" In einem Anfall von (Über-)Mut habe ich zum House Running angemeldet. 

Und irgendwie kommen solche Termine dann ja doch schneller als man gedacht hätte. Kneifen gibt es aber nicht und so geht es bei strahlend blauem Himmel zum CCH Hotel am Stadtpark. Mit ca. 60 Metern Höhe schon eins der "Hochhäuser" in Hannover.

 

Da der frühe Vogel ja bekanntlich den Wurm fängt, habe ich den erstmöglichen Termin gewählt. Gut so, denn sonst wäre die Nervösität ja den ganzen Tag mein ständiger Begleiter gewesen. 

 

Nachdem Anpassen des "Geschirrs" geht es im Fahrstuhl nach oben...

 

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Mit den Händen essen: Dal Bhat in Nepal

Dal Bhat
Dal Bhat

Bei extremer körperlicher Anstrengung kommt dem Essen eine ganz besondere Bedeutung zu. Es baut wieder auf, gibt Kraft und es tröstet. So erging es mir zumindest mit den Schoko-Müsli-Riegeln auf den Trekking-Pfaden. Diese vertraute Süße suggerierte mir "Alles wird gut". 

 

Auf unserer Trekkingtour durch das Anapurna Massiv im Himalaya waren wir natürlich auch gespannt auf die Verpflegung in den einfachen Unterkünften. Die Nepalis haben diese Trekkingstrecke allerdings bereits geschickt auf die Touristen abgestimmt. Es gibt wenig exotisches hier: hauptsächlich Nudel- oder Reisgerichte mit Hünchenfleisch in verschiedenen Ausführungen. Morgens fast "Europäisches Frühstück" - wenn das Rührei nicht so derartig gezuckert gewesen wäre, hätte man es sogar essen können. So blieb es bei Müsli mit warmer Milch. 

 

Die Nepalis selbst jedoch hielten sich die meiste Zeit - also auch morgens - an Dal Bhat. Jeder von ihnen hatte dann einen großen Metallteller auf den Knien und aß das Nationalgericht. Hierbei handelt es sich um eine große Portion festen Reis (Bhat) dazu gibt es eine dickflüssige Linsensoße (Dal). Zusätzlich gibt es noch ein Gemüse der Daison und im Idealfall Hühnchenfleisch in einer scharfen Soße dazu.

 

 

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Stopover in Singapur - In der faszinierenden Metropole der 1000 Verbote

Singapur River
Singapur River

 

Singapur ist ein perfektes Stopover-Ziel, wenn es nach zum Beispiel nach Australien oder Indonesien geht.

Die Vielfältigkeit des Stadtstaates ist faszinierend. 

Selten findest Du auf so engem Raum so eine bunte Mischung an Nationalitäten, Religionen und Tradition & Moderne. 

 

Singapur ist auch eine extrem saubere Stadt. Dazu tragen Unmengen an Verboten teil (Kaugummi, Müll fallen lassen etc.), die mit recht hohen Strafen belegt sind. Dass Durians (eine Frucht) in Bussen & Bahnen verboten sind, ist allerdings mehr als vernünftig. Diese Frucht riecht so abartig, dass danach keiner mehr den Wagen betreten wollte. 

 

Wir stellen Euch ein nun paar Unternehmungen für Euren Stopover in Singapur vor.

 

Unser persönliches Highlight war unter anderem eine Fußmassage in Chinatown. Nicht, weil sie so besonders gut war, sondern weil Björns Masseurin von ihrem Lotteriegewinn erfuhr, während sie seine Füße in der Hand hielt. Daraufhin wurde er "lucky feed" genannt und alle wollten mal anfassen...

 

 

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Wie man Reisesucht und Katzen unter einen Hut bekommt

Charly & Billy
Sie sind sehr brav, wenn sie schlafen

 

Ich kann mich nicht entscheiden...

Ich liebe das Reisen und ich liebe unsere beiden Kater - Charly und Billy. Sie sind jetzt fast drei Jahre alt und wir haben sie bekommen als sie 10 Wochen alt waren. Dadurch, dass sie zu zweit sind, haben sie immer einen Spielkameraden und Vertrauten.

 

Zum Glück muss ich mich auch nicht entscheiden...

Katzen reisen nicht gern. Sie lieben ihre gewohnt Umgebung. Zum Glück haben wir Dani und Holger von Catsitting Hannover gefunden, die die beiden während unserer Urlaube bei uns zu Hause professionell betreuen, bespaßen und verwöhnen. 

Sie senden uns zwischendurch sms mit Bildern von den beiden Räubern und es ist einach gut zu wissen, dass alles in Ordnung ist. 

 

Warum Räuber? Sie öffenen Türen, Küchenschränke und Schubladen. Sie knacken jeden automatischen Futternapf. Sie können betteln als hätten sie noch nie etwas zu essen bekommen. Und sie können toben, dass die Wände wackeln. Charly kann apportieren und Billy ist ein richtiger Jäger. 

 

Aber sie sind auch unglaublich verschmust und liebenswert und der Hauptgrund, warum ich mich immer wieder auf zu Hause freue. 

 

Ich packe meinen Koffer und nehme mit ... zwei Katzen
Ich packe meinen Koffer und nehme mit ... zwei Katzen

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Ein kurzer Streifzug durch die Herrenhäuser Gärten

Herrenhäuser Gärten
Herrenhäuser Gärten

Die Herrenhäuser Gärten in Hannover - Barocke Gartenkunst mit großer Historie seit 1714. 

 

Vor nicht langer Zeit wurde das Schloss Herrenhausen wiederaufgebaut, welches nun auch ein Museum beherbergt. 

Neben einem ganz "normalen" Besuch haben die jährlich stattfindenen Feuerwerkswettbewerbe und die sommerabendlichen Illuminationen einen ganz besonderen Reiz. Am schönsten aber ist das "Kleine Fest im großen Garten". An diesen Sommerabenden verwandelt sich der Garten in eine Welt der Kelinkunst und Fantasie. Die Nachfrage ist so groß, dass die Karten ausgelost werden.

 

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Kostbare Erinnerungen - Das Great Barrier Reef von oben (mit Video)

Great Barrier Reef
Great Barrier Reef

 

Manchmal wirst Du gefragt (oder fragst Du Dich selbst): "Wann warst Du richtig glücklich?"

 

In meinen Gedanken tauchen dann ganz schnell türkisgrüne Bilder auf. Und eine Schildkröte. Denn eines der schönesten Erlebnisse für mich war das Great Barrier Reef von oben zu sehen. 

 

Selten habe ich perfektere Farbe und größere Schönheit gesehen. Atemberaubend! Ohne Worte! 

Und beim Schnorcheln erschloss sich dann noch das ganze Leben im Wasser: Bunte Fischschwärme, Korallen und die Schildkröte! 

Ich habe mich so lebendig gefühlt und glücklich ohne Ende.

 

Ein Erlebnis, dass ich niemals vergessen werde. Und für mich ein Beweis: Erinnerungen sind manchmal die größten Schätze, denn niemand kann sie Dir nehmen und Du kannst in Momenten, in denen es nötig ist, ein riesiges Glückspotential abrufen. 

 

Wisst Ihr, was ich meine?

 


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Wale in Valdez - Oder: Warum ich meine Seekrankheit vergessen und nur noch geheult habe

Südkaper Wal, Peninsula Valdez
Südkaper Wal, Peninsula Valdez

Peninsula Valdez, Patagonien: In der geschützten Bucht ziehen die Südkapern ihre Jungen groß. Die Sichtwahrscheinlichkeit liegt bei 100 %.

 

Das Boot hat die Konstruktion einer Nussschale: Hohe Wände, wenig Tiefgang. Eigentlich ideal, wenn nicht nach einer halben Stunde das starke Schaukeln dazu führen würde, dass mir nur noch schlecht ist. Selbst die Wale, die wir aus einiger Entfernung beobachten, können mich kaum noch ablenken. Ich will zurück an Land und festen Boden spüren. 

 

Doch dann passiert etwas, was mir mir den Atem raubt, mich völlig gefangen nimmt und jeden anderen Gedanken wegpustet.

Denn plötzlich taucht direkt neben dem stehenden Boot eine Wal-Mutter mit ihrem Baby auf. 

 

Zum Glück habe ich irgendwie noch auf den Aufnahmeknopf gedrückt; auch wenn ich heute nicht mehr weiß, wie. 


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Zimmer mit Aussicht - Unterkunfts-Highlights in Neuseeland

Balkon-Ausblick vom Beach House in Paihia
Balkon-Ausblick vom Beach House in Paihia

Wohnmobil oder Hotel? Vor einer Neuseeland-Reise musst Du Dir erstmal diese Frage beantworten. In Neuseeland sind jede Menge Leute mit Wohmobilen unterwegs, die Infrastruktur hierfür ist gut und der Vorteil ist, dass Du sehr flexibel bist, weil Du Dein Bett immer dabei hast. 

Wir haben uns trotzdem für die Mietwagen + Hotel-Kombi entschieden. Warum? Tatsächlich wäre es das erste Mal Urlaub im Wohnmobil und ich habe keine Ahnung, ob es mir wirklich gefällt (oder ob ich mir die ganze Reise damit versaue und wir uns streiten, weil keiner den Abwassertank leeren will ;-)).

 

Außerdem liebe ich ich es Unterkünfte fein säuberlich auszuwählen und freue mich wahnsinnig über schöne Einrichtung, neue Ausblicke und die Besonderheiten jeder Location. Bei der Planung mixe ich immer relativ günstige Zimmer mit ein paar echten Highlights. So haben wir sowohl in Gemeinschaftsküchen gekocht als auch unser kulinarisches Werk auf unserer Penthouse-Terrasse eingenommen. Beides hat seinen Charme! 

 

Aber das wichtigste Kriterium bei der Entscheidung war: Meerblick!!!

Und es gibt in Neuseeland wunderbar viele Unterkünfte mit Meerblick (während lange nicht jeder Campingplatz über diesen verfügt bzw. bei einigen der schönsten Parklätze mit Ausblick das "Overnight-Verbot" galt). 

 

Die Entscheidung ist am Ende natürlich mega-subjektiv, aber wir haben die Vielfalt unserer Unterküfte genossen und stellen Euch nun ein paar "Zimmer mit Aussicht" vor: 

 

 

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Unterwegs mit Huskies - Nicht in Alaska oder Finnland, sondern ganz in der Nähe

Hix - der Husky
Hix - der Husky

Ich bin mal wieder verliebt.

Sein Name ist Hix und er ist ein zehn Monate alter Sibirian Husky. 

Seine Energie ist im wahrsten Sinne des Wortes mireißend, denn wir sind unterwegs auf einem Husky-Trekking und Hix hat den spürbaren Drang immer ganz vorne zu laufen. 

 

Das ganze findet statt in Clausthal-Zellerfeld, im Harz - gerade mal 1,5 Stunden von zu Hause entfernt. Jens und Ela von Adrenalintours (www.adrenalintours.de) sind hier stolze Besitzer von 4 Alaska-Malamuten und einem Sibirian Husky, Hix. Jens erklärt uns, dass Huskies eher für Geschwindigkeit gemacht sind, während die Malamuten langsamer, aber mit mehr Ausdauer und Last unterwegs sein können. 

 

Heute sind sie alle fünf auf Tour und es total spannend, dass so schnell klar wird, wie unterschiedlich jeder einzelne vom Charakter her ist. Während Hix mit wahnsinnig viel Power unterwegs ist und nur in den Pausen Leckerlis annimmt, spielt Elluka, die Rudel-Älteste das volle Programm ab, um Belohungen abzugreifen. Zu ihrem Repertoire gehören ein unglaublicher Bettelblick und ungefragtes Pfötchengeben.

Wer soll denn da wiederstehen?

 


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Mitten im Leben: Auf einer balinesischen Hochzeit

Der Bruder von Dex heiratet. Dex, ein unglaublich symphatischer Typ, ist Gärtner in unserer Unterkunft und besteht darauf, dass wir eingeladen sind. 

Wir befinden uns im Norden Balis, gut 20 Minuten von Lovina entfernt. Tourismus gibt es hier eigentlich nicht und das ist auch gut so. Neben Dex ist da noch Ari, die gute Seele des Haushalts. Und diejenige, die uns dann erklärt, dass wir schon einen Sarong tragen müssten. Ja, sie meint uns beide. So kommt es, dass Björn zum ersten Mal im Rock ausgeht und dazu noch eine Haube trägt (wofür ihn die älteren Frauen des Dorfes später noch mächtig auslachen werden). 

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Monte Belvedere - Die perfekte Adresse in Lissabon

Dachterrasse Monte Belvedere
Dachterrasse Monte Belvedere

Lissabon ist wundervoll! Und natürlich braucht man dann auch ein wunderbares Hotel, um die Stadt zu erkunden.

Unseres ist das Monte Belvedere! Warum? 

 

1. Die Lage: Das Monte Belvedere liegt in Santa Caterina. Alles (Bairro Alto, Centro, Linie 28) ist in wenigen Minuten fußläufig erreichbar. Trotzdem ist es sehr ruhig und liegt so hoch, dass die Aussicht spektakulär ist.

2. Das Ambiente: Die alte Parfumfabrik wurde sehr stilvoll renoviert. Die Zimmer haben hohe Decken, weiche Betten und neue Bäder.Und natürlich gibt es die unglaubliche Dachterrasse (mit Kühlschrank zur Selbstbedienung). Abgerundet wird das ganze durch eine sehr persönliche Betreuung mit jeder Menge Tipps für die Stadt, Restaurants, Aussichtspunkte etc.

3. Das Essen: Das Frühstück ist gut - mit frischen Organgensaft, viel Obst, Crepes, Süßspeisen etc.

Spitzenmäßig war das Abendessen, welches feine portugiesische Spezialitäten verschiedener Regionen mit den dazu passenden Weinen beinhaltet. Es war eines unserer besten Essen in Portugal. Der Preis ist dafür sehr günstig.

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Eine kulinarische Reise durch Portugal

Fischerboot, Nazare
Fischerboot, Nazare

"Ich bin sooo satt" - Selten habe ich diesen Satz häufiger gesagt als auf unserer Reise durch Portugal. Vor allem jede Menge frischer Fisch aus dem Atlantik und die Liebe der Portugiesen für die leckersten Nachspeisen haben dazu geführt, dass fast jedes Essen zu einem Highlight wurde. 

Und den grandiosen Portwein kann man eigentlich immer trinken: Vor dem Essen als Aperitiv, nach dem Essen als runden Abschluß oder einfach so an einem sonnigen Nachmittag.

Kommt mit auf eine kulinarische Reise durch Portugal -->

 

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Zauberhaft faröische Klänge - Eivør im Pavillon Hannover

Eivør & me
Eivør & me

Was tut man an einem Montag abend? Normalerweise hat einen der "Das Wochenende ist vorbei"-Blues fest in seinen Händen. Nicht so heute.

Die faröische Sängerin Eivør beehrt die Stadt und wir sind gespannt, was uns erwartet. Die Karten haben wir nämlich recht spontan am Samstag nach dem ersten Reinhören erstanden. Veranstaltungsort ist der frisch herausgeputzte Pavillon (es ist erst das zweite Konzert im kleinen Saal). 

Was will man lange drumherumreden?

 

Herrlich sphärisch mit ein bißchen Folklore, ein wenig Soul und vor allem der großartigen Stimme der Sängerin, in der so viel Kraft steckt, dass sie manchmal lieber einen Schritt zurück vom Mikrofon macht. Sie singt auf Englisch und Faröisch, wobei uns die faröischen Lieder noch mehr begeistert haben, weil sie noch besser zu dieser elfengleichen Frau mit der fantastischen Stimme passen. 

 

Hört doch selbst kurz rein -->

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Der Frühling besucht Hannover (und bringt als Geschenk Blumen mit)

Georgengarten Hannover
Georgengarten Hannover

Gute Vorsätze soll man nicht aufschieben. Und so versuche ich meinen niegelnagelneuen Vorsatz, Hannover und Deutschland mit mehr Beachtung und einem offeneren Mind zu betrachten, direkt umzusetzen.

Und es wird mir leicht gemacht: 17 Grad, Sonnenschein - viel zu schade, um zu Hause zu sitzen. Also rauf aufs Rad und los geht's...

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Fleurs Place - Oder: Wie wir am anderen Ende der Welt unser Lieblingsrestaurant fanden

Applecrumble
Applecrumble

Mit Soul Food haben wir das erste Mal in Harlem, New York Bekanntschaft gemacht - Essen für die Seele - nachdem sich alles warm und wohlig anfühlt.

 

Heute waren wir in Fleurs Places und mussten wieder an Soul Food denken. Von Weitem wirkt das Fleurs eher unscheinbar - eine alte Wellblechhütte am Wasser. Doch je näher man kommt dest mehr der kleinen liebevollen Details bemerkt man: Die handbeschriebene Tafel, frische Blumen, die dekorierten Fischergegenstände…

Draußen sitzen an wettergegerbten Tischen die Fischer nach getaner Arbeit mit einem Bier, während drinnen der fangfrische Fisch zubereitet wird.

 

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Moeraki - Bitte gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen

Moeraki Boulders
Moeraki Boulders

Moeraki hat keinen Supermarkt, noch nicht einmal einen kleinen. Es gibt keine Geschäfte, keine Geldautomaten. Es gibt ein Schild in Richtung Town Center. Das ist dann der kleine Fischerhafen.

 

Ansonsten gibt es das wunderbare raue Meer.

Es gibt die Boulders: Große tonnenschwere Steinkugeln, die verstreut am Stand liegen - wie die Murmeln eines Riesen. Es gibt glückliche Schafe und Kühe, die mit Meerblick grasen.

Es gibt kleine Häuschen mit Sesseln auf der Veranda und Katzen, die sich darunter verstecken.

Es gibt jede Menge Seehunde, die an den Felsen schlafen, spielen, baden.

Und es gibt die Gelbaugenpinguine, die hier an den Klippen beim Leuchtturm leben und die man kurz vor Sonnenuntergang am Besten beobachten kann.

 

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An einem der nassesten Plätze der Welt: Dem Milford Sound

Milford Sound
Milford Sound
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Du kommst mir hier nicht ungeschoren davon - Ein Bericht über Neuseelands glückliche Schafe

Ganz ehrlich: Der Sinn dieses Sprichworts ist mir erst hier aufgegangen.

Während unserer Fahrten durch die Weiten des Landes kommen wir an unendlich vielen Schafweiden vorbei und es gibt zwei Zustände: Geschoren oder ungeschoren.

 

Was alle gemeinsam haben: Jede Menge Platz! Ob an grünen Hügeln im Hinterland oder an weiten Wiesen direkt am Meer - als Schaf lebt man hier in bester Lage.

 

Zu Hause hatten wir noch von Shrek gelesen - dem Schaf, dass jahrelang allen Scherern entkam und wegen seiner enormen Wollfülle (und natürlich Tapferkeit) berühmt wurde. Einen Shrek haben wir bisher nicht getroffen, aber sehr viele süße Schafe - geschoren oder ungeschoren.

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Maritimes Leben in Kaikoura (und zwar jede Menge davon)

Kaikoura - gelegen an der Ostküste der Südinsel ist bei den verschiedenen Meeresbewohnern vor allem für seine nährstoffreichen Gewässer bekannt. Grund ist, dass in dieser Region die pazifische und die australische Kontinentalplatte aufeinandertreffen. Hier leben Pelzrobben, Pottwale, Orcas und Delfine. Und wir wollen sie natürlich alle sehen!!!!

 

Die Anfahrt entlang der Küstenstraße ist ein Traum - zur Linken der türkisgrüne Pazifik, zur Rechten hohe, schroffe Berge. Kurz vor Kaikoura finden wir die erste Robbenkolonie, direkt auf den Felsen neben der Straße. Sie scheren sich nicht um uns und so können wir total putzige Jungtiere beobachten, die tollpatschig über die Felsen robben oder in kleinen Felsbadewannen plantschen. Kann ich nicht bitte, bitte hierbleiben?

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Unterwegs auf dem Abel Tasman Costal Track

Von Picton aus sind es ca drei Fahrstunden entlang Küstenstraßen und durch Berglandschaft nach Kaiteriteri, einem Dorf am Meer, welches gleichzeitig eine perfekter Startort für Touren in den Abel Tasman Naitonalpark ist. Abel Tasman hat übrigens auch Tasmanien entdeckt (daher auch der Name). 

 

Wir wollen den Abel Tasman Coastal Trek wandern, nicht in voller Länge, aber einen größeren Abschnitt. Mit dem Watertaxi geht es früh los, es ist empfindlich kühl an Deck, aber die Aussicht ist toll, das Wetter klar. Der Küstenstreifen, der den Abel Tasman Nationalpark ausmacht, ist geprägt von hohen Hügeln bzw. kleineren Bergen mit grünem, urwaldähnlichem Bewuchs und wunderschönen Sandstränden und Buchten, in denen das Meer brandet. Einige vorgelagerte Inseln werden von Fellrobben bewohnt, die sich von uns nicht weiter stören lassen. Die meisten dösen faul auf den Felsen in der Sonne, aber ein paar Jungtiere sind doch ziemlich aktiv. Das Boot stoppt an jeder Bucht und wer hier an Land gehen will, tut dies.


Die letzte Station ist unsere und wir wandern nun südwärts durch die Berge, immer wieder durchbrochen von sagenhaften Panoramen auf die Buchten, das Meer und das gegenüber liegende Gebirge. 

Das Stück, welches wir uns für heute als Tagesetappe vorgenommen haben ist 11,5 km lang. Man sagte uns hier, dass es verglichen mit dem Tongariro Crossing "a piece of a cake" sein soll. 

Stimmt tatsächlich. Es gibt zwar leichte Steigungen, aber der Weg ist gut ausgebaut, leicht schattig und sehr abwechslungsreich. Wir überqueren eine Swing-Bridge (bitte nur 5 Personen gleichzeitig) und haben immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die kleinen Sandbuchten.

Das letzte Stück wandern wir durch eine Wattregion, es herrscht gerade Ebbe. Die Muschelschalen knistern und knacken unter unseren Wanderschuhen. Diese müssen wir dann doch ausziehen, um einen Mini-Bach zu durchqueren.

 

Am Ende unserer Wanderung kommen wir zu einer Bucht, in der wir später vom Watertaxi abgeholt werden. Es bleibt noch genug Zeit zum Sonnenbaden. Das Wasser ist angenehm, nur ab ca. 20 m abseits des Landes wird es richtig kalt.

Die Rückfahrt über See ist wieder sagenhaft, es ist auch noch etwas klarer als heute früh. Hier gibt es eine Bar an Bord, es ist nach vier - da dürfen ein Bier und einen Weißwein erlaubt sein. Auf diese schöne Gegend - where the forrest meets the sea!

 

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Power Plants in Wellington- Es grünt so bunt...

Wellington Harbour
Wellington Harbour
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Tongariro Alpine Crossing on a perfect day - Ein Foto-Essay

Sehr früh am Morgen geht es los. Mit den ersten Sonnenstrahlen erreichen wir den Startpunkt des Tongariro Alpine Crossing - einer 19,4 km langen Wanderung quer durch Vulkangebiet, welches auch als Mordor aus dem Film Herr der Ringe bekannt wurde. Wir haben entgegen aller Befürchtungen mal wieder Glück: häufig sieht man nicht viel auf dem Trek wegen schlechten Wetters. Entweder verhindert Nebel einen vernünftigen Ausblick oder Regen macht den sandigen Boden matschig und damit die Wanderung zur Rutschpartie. Grund dafür ist die Tatsache, dass diese Berge hier die erste Erhebung darstellen, an denen die Regenwolken, aus dem Osten kommend, ihr Wasser verlieren.

 

Es ist noch etwas kühl am Morgen, die Gräser um uns herum taufrisch. Wir gehen davon aus, dass uns schnell warm wird: der Weg führt uns ca. 20 km von 1.200 m auf ca. 2.000 m Höhe. Der Weg kommt am Anfang noch recht beschaulich daher: wir wandern einen kleinen Holzweg am Fuße des Massivs entlang und freuen uns erst einmal über den Anblick der Umgegend: direkt vor uns der Ngauruhoe, ein perfekt geformter, grau brauner Vulkan, dem man direkt ansieht, dass er jeden Moment ausbrechen könnte. Im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel des Ruapehu,  eines weiteren, noch größeren und stärkeren Vulkans. Man nimmt allerdings an, dass die beiden Vulkane - gemeinsam mit dem Tongariro - entweder eine gemeinsame vulkanische Grundlage haben oder zumindest miteinander interagieren.

 

Ein paar Worte zum Vulkanismus an dieser Stelle. Neuseeland liegt mitten auf dem so genannten Pazifischen Feuerring, eines weit ausgedehnten Vulkansystems rund um den Pazifik: die pazifische Platte schiebt sich unter die jeweiligen Kontinentalplatten, dadurch schmilzt das Gestein in den unteren Bereichen und kommt durch Risse im Erdmantel wieder nach oben als glühendheiße Magma. Diese Magma sammelt sich in einer Kammer, und wenn der Druck zu groß wird, tritt sie mehr oder weniger explosiv an die Erdoberfläche.

 

Das komplette Gebiet ist ein Nationalpark, einer der ersten weltweit und der erste in Neuseeland. Die Maori haben das Areal an die neuseeländische Regierung übergeben mit dem Auftrag, es zu schützen, da es für die hochheilig ist.

 

Der Anstieg wird von Minute zu Minute steiler und anstrengender, aber auch die Aussicht wird immer besser.  Kurz vor der Mittagszeit erreichen wir dann nach drei heftigen und steilen Anstiegen auch den höchsten Punkt unseres Weges: direkt auf einem Kraterrand sehen wir rechts in den roten Krater hinein, vor und unter uns liegend strahlend türkise Kraterseen, teilweise umringt von Quellen aufsteigenden Dampfes - Zeichen für nach wie vor anhaltende vulkanische Aktivität hier. Ein Traumblick, der jede Anstrengung Wert ist. 

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Ein neuer Traumjob (Flug über die Bay of Islands, Besuch von Cape Reinga und der Giant Sand Dune)

Bay of Islands
Bay of Islands

Ich werde Pilot! Warum kam diese Erkenntnis nicht schon zur Zeit der Berufswahl. Bank? Laaangweilig! 

Pilot in der Bay of Islands muss man werden. Was man tun muss? Erstmal fliegt man eine kleine Propeller-Maschine mit einer Handvoll Touristen von Paihia aus über den 90-Mile Beach hoch in den Norden. Man landet auf einer Graspiste, um dann in rasendem Tempo mit einem Gelände-Minibus in Richtung Cape Reinga zu brettern. Hier schaut man sich Tag für Tag die traumhafen Ausblicke an, um danach weiter in Richtung Traumstand zu brettern (ja, die Wiederholung von "brettern" ist bewußt und angebracht). An dieser Stelle bereitet man Tee und Kaffe zu, reicht Kuchen in die Runde und blickt auf einen grandiosen Stand. In Folge geht es weiter zu der Giant Sand Dune, um vorzumachen, wie man auf einem Board am Besten den die gigantischen Sanddünen herunter...brettert.

Zum Schluß fliegt man zurück über traumhafte Buchten in schimmerten türkis, azur- und dunkelblau, sieht kleine begrünte Inseln und einen unendlichen Horizont.

Wenn Ihr mich also suchen solltet -> ich bin gerade dabei meine Qualifikationen zusammenzustellen...Tee & Kaffee zubereiten kann ich schon...

 

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Ein Express-Rundgang durch Auckland und der Blick auf die Lichter der Stadt

Auckland bei Nacht
Auckland bei Nacht
Aucklands Hafengegend
Aucklands Hafengegend
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Phillip Island: Wo sich Pinguin und Koala an Traumständen "Gute Nacht" sagen

Summerland Bay
Summerland Bay

Lohnen sich die 90 Minuten Fahrt von Melbourne nach Phillip Island? Ja, ja und nochmals ja!!!!

Die groben Fakten: Phillip Island ist eine Halbinsel und beherbergt mit dem Woolamai Surf Beach einen der schönsten Surfing Spots Australiens. 

Neben den Koalas, Seehunden und den traumhaften Stränden sind vor allem die Little Penguins die Hauptattraktion.

Soviel als Überblick bevor es mit fundierter und gut recherchierter Schwärmerei weitergeht -->

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Melbournes Stadtzentrum: Laneways, Streetart und eine Prise "Britain"

Laneway Melbourne
Laneway Melbourne

Wir schlendern durch Melbournes Laneways, enge Straßenzüge mit kleinen Cafes, originellen Geschäften und versteckten Bars. Die Atmosphäre hier ist geschäftig und dennoch gemütlich, offensiv und dennoch intim.

 

Vor den Bars und Restaurants stehen kleine Tische, so dass man automatisch mittendrin ist. Die Geschäfte sind allesamt klein und unique, keine Ladenketten, kein Mainstream. Nachdem wir ein Plätzchen zum Lunch ergattert haben, baut sich einige Meter weiter eine Band auf. Die Akustik ist super. Aus Geige, Trommel, Gitarre und Saxophon ergibt sich mitreißende Gipsy-Musik. Hier könnte man gerade ewig sitzen...

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Die Brighton Bathing Boxes: Kunterbunte Strandbonbons

Brighton Bathin Boxes
Brighton Bathin Boxes

Am Brighton Beach findet man im wahrsten Sinne des Wortes "buntes Strandleben" mit fantastischem Blick auf Melbournes Skyline.

Die 82 holzgetäfelten Strandhäuschen leuchten in allen Farben und Mustern. Traditionell haben sie ihren Ursprung in Großbritannien; in Brighton gibt es sie bereits seit über einem Jahrhundert. Ursprünglich dienten sie dem keuschen Umkleiden; heute werden sie doch eher vielseitiger benutzt.

In ein paar können wir einen Blick werfen: Gemütlich eingerichtet sind sie - mit kleinem Sofa, Küchenzeile, sogar Bilder an den Wänden.

Aber am Wichtigsten: Tisch&Stühle zum beneidenswerten Picknick am Traumstrand mit Traumblick.

Überhaupt gilt hier wieder: Life's a beach!

 

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Melbourne: Verliebt in St. Kilda

Blick vom St.Kilda Pier auf Melbournes Skyline
Blick vom St.Kilda Pier auf Melbournes Skyline
Blick auf Melbournes Skyline
Blick auf Melbournes Skyline
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Neuseeland - So viel zu sehen, so wenig Zeit...

Neuseeland
StepMap Neuseeland


Neuseeland ist so vielfältig, dass es sowieso schon schwer ist, sich zu entscheiden, was man in der kurzen Zeit alles sehen will (bzw. kann). Wie wir uns entschieden haben:

Jeder von hat sich unabhängig voneinander mit Neuseeland beschäftigt und hat seine "Top-Spots" notiert. Dann haben wir unsere Übereinstimmungen ;-) abgeglichen und hatten unsere Route ziemlich schnell festgelegt. 

 

Was steckt hinter den Zielen? 

  • Bay of Islands:  Wunderschöne Buchten, Inseln und kleine Orte mit viel geschichtlichem Hintergrund 
  • Tongariro: Nationalpark in vulkanischem Gebiet. Schroffe Landschaft und türkise Kraterseen. 
  • Abel Tasman: Goldene Sandstände, kristallblaues Wasser und warmes Klima 
  • Kaikoura: Naturparadies! Wale, Seehunde, Delfine ...         
  • Fox: Ein gewaltiger Gletscher und der berühmte Lake Matherson
  • Milford Sound: Ein gewaltiger Fjord, erreichbar durch eine der schönsten Straßen der Welt 
  • Moeraki: Ruhiger Ort am Meer mit den "Boulders" und Pinguinen :-) 

 

Dazu noch die Städte Auckland, Welligton und Christchurch.

 

Wir sind gespannt... auf viel Natur, Neues und den Weg, der hier auch das Ziel ist.

 

 


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Halbinsel Reykjanes - Schroffe Landschaft und dann doch noch Wellness pur

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Iceland macht seinem Namen alle Ehre - Die Naturgewalten lassen grüßen

Mit jedem Kilometer aus Reykjavik heraus wird es kälter. Wir fahren durch eine schneebedeckte Landschaft, über der sich die Sonne ganz langsam einen Weg durch die Wolken bricht.

Der Nationalpark Pingvellir ist unser erstes Ziel. Eine wunderschöne Seenlandschaft und geschichtsträchtig noch dazu. Hier immer gegenwärtig: Die Kontinentalspalte, die durch Island führt. Man kann hier wohl auch tauchen und schnorcheln, aber bei diesen Minusgraden scheit das nicht die allerbeste Idee zu sein.

Der Gulfosswasserfall ist ebenfalls schon halb eingefroren. Doch diese gewaltigen Wassermassen lassen sich nicht aufhalten. Inzwischen hat auch wieder ein zauberhafter Schneeregen eingesetzt. Nicht unser letzter heute...

Wir erleben mehrere Ausbrüche des Strokkur-Geysirs, der zuverlässig alle 5 - 10 Minuten explodiert. Es riecht nach Schwefel und rund herum blubbern heiße Quellen und selbst das Gras schein zu dampfen.

Weiter östlich wird der Schnee langsam weniger. Am Skogafoss (Wasserfall) scheint es sogar richtig grün zu sein. An diesen gewaltigen Wasserfall kann man dirkt herangehen. Und da man sowieso schon nass vom Schneeregen ist, macht auch die Gischt des Wasserfalls nichts mehr aus.

Aus dem Schneeregen wird langsam ein handfester Sturm. Das merken wir spätestens als bei Vik der Wind so stark ist, dass ich mich auf den Boden hocken muss, um nicht umzufallen. Das Meer hier tost, stürmt und brandet gegen die Felsen. Einfach gewaltig!!!!

Auch jetzt noch braust der Wind um unser gemütliches Holzhüttenhotel. Die Balken knarren, es prasselt an die Fenster, aber hier drin ist es warm & gemütlich.

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Góða ferð! Herzlich Willkommen in Island!

Kurz vor der Landung begann das große Durchschütteln. Kein Wunder, denn wir landeten mitten in einem Schneesturm. 

Es schneit also... Was erwartet man von Island im Januar...

Auf jeden Fall sind es unglaublich dicke Flocken, die von allen Seiten kommen und die Landschaft wie gezuckert aussehen lassen.

Mit unserm Mietwagen (wir hoffen wirklich, dass unter der Schneeschicht keine Kratzer sind) ging es zügig nach Reykjavik.

Unser reizendes Apartment war schnell gefunden. Wie alles hier ist es sehr gemütlich und kreativ eingerichtet. Bei so kurzen Sommern und so langen Wintern muss man sich einfach liebevoll einrichten. 

Von hier aus machen wir uns zu Fuß auf den Weg Richtung Hafen. Innerhalb kürzester Zeit werden aus schwaren Jacken weiße Jacken und aus waremn Füßen kalte Füße. 

Gut, dass ein gemütliches Fischrestaurant am Hafen offen hat. Bedient werden wir von einem Isländer, der mehrere Jahre in Österreich gelebt hat. Hab ich sofort gehört (Hallo Mama!) ;-)

Die Harpa (das Konzerthaus - blinkt im Dunkeln), die Hallgrimskirkja(Kirche, Wahrzeichen der Stadt) und die Laugavegur (zentrale Einkaufsstraße - sehr viele gemütliche Restaurants, Cafes) zuckern weiter zu. Mal sehen, was uns morgen früh erwartet...

 

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Ilha Grande - Inselidylle nur drei Stunden von Rio entfernt

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Das Land aus Feuer und Eis

Obwohl Island zu Europa gehört, soll es sich anfühlen wie eine ganz eigene Welt.

 

Was man glaubt über Island zu wissen:

 

  • Die Isländer lieben ihre warmen Quellen, egal zu welcher Jahreszeit
  • In Reykjavik ist am Wochenende abends genausoviel los wie in New York
  • Hier ist Scheitern erlaubt und so haben die meisten Isländer im Laufe ihres Lebens ganz verschiedene Jobs
  • Dadurch und durch die geprägte Verbundenheit stehen sie im weltweiten    Glücksindex ziemlich weit oben
  • Die Isländer glauben und Feen und Fabelwesen
  • Isländische Musik ist experimentell und sphärisch
  • Ein Vulkanausbruch ist seit Jahren überfällig

Mal sehen, was sich hiervon vor Ort bewahrheitet und mit welchen neuen Erkenntnissen wir heimkommen...

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A trip to Chile (and a wonderful expirience)

Von El Calafate ging es schon frueh am Morgen los zum oertlichen Busbahnhof. Und ja, unsere Tickets waren tatsaechlich gueltig. Am Bahnhof liefen einigen Hunde rum (total lieb und freundlich) und natuerlich machte man sich mal wieder Sorgen, ob sie genug zu fressen bekommen. Hier war die Sorge unbegruended. Aus einem Buero kam ein Mann mit einem riesigen Sack Hundefutter und einer der Hunde freute sich so sehr, dass er gerne gleichzeitig fressen und sich am Bauch streicheln lassen wollte :-)

Die Fahrt fuehrte uns wieder durch die unglaublich weite Landschaft Patagoniens, wo der Himmel immer zum Greifen nah scheint. 

 

Dann kamen die Grenzformalitaeten... Auf der argentinischen Seite: Alle raus aus dem Bus, anstellen an einem 1-Mann-Schalter und einen Ausreisestempel geben lassen. Wieder in den Bus. Auf der chilenischen Seite: Alle raus aus dem Bus, Gepaeck ausladen (hier darf man keine Fruechte etc einfuehren und das wird ganz genau kontrolliert; gut, dass wir unseren Apfel hastig vorher heruntergeschlungen hatten), Einreisestempel holen, Gepaeck scannen lassen, wieder rein in den Bus. Geschafft!

 

Am Busbahnhof in Puerto Natales erwartete uns schon die reizende Fabiana aus unserem B&B. Damit hatten wir gar nicht gerechnet. Sie und Ihr Mann waren so herzlich und hilfsbereit, dass wir uns sofort wohlfuehlten. Ohne die beiden haette das mit unserem Mietwagen fuer den naechsten Tag gar nicht geklappt. 

 

Puerto Natales ist eine kleine Stadt an einem grossen Fjordsee und so beschaulich, dass man sich sofort entspannen kann. Es sind wenige Toristen hier und die Chilenen wirkten auf uns noch herzlicher und waermer als die Argentinier. Sie sind so freundlich, dass die Autos immer anhalten, um einen ueber die Strasse zu lassen.

Die Haueser sind sehr bunt bemalt und es gibt  viele gemuetliche Cafes und Restaurants (mit sehr frischem Fisch). 

 

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Peninsula Valdez - Naturparadies pur ("Darf ich die alle streicheln?")

Die Halbinsel Valdez - aus dem Flugzeug sah sie so klein aus, aber wir sollten lernen, dass sie sich über sehr weite Strecken erstrecken sollte.

 

An Tag 1 kamen wir zum Glueck frueh genug an, um noch auf eine Wale-Excursion zu gehen. Und was fuer ein Erlebnis. Man sagte uns die Wahrscheinlichkeit Wale zu sehen, läge bei 100 %. Und das war nicht gelogen.

 

Ca. 8 - 10 dieser wunderbaren Exemplare haben wir gesehen. Vor allem Mütter mit ihren Babys. In diese Bucht kommen sie naemlich jedes Jahr um ihren Nachwuchs aufzuziehen.

Der schönste Moment war als direkt neben dem Boot Mutter und Baby auftauchten, prusteten und wieder abtauchten.

Das liess sogar meine Übelkeit vom Seegang vergessen und die Tränen fliessen, weil es so schön und aussergewöhnlich war.

Hier gehts zu kleinen Video von der Begegnung.

 

Unsere Unterkunft bei Tia (Tante) Alicia ist sehr gemütlich und mit dicken Daunendecken ausgestattet. Braucht man auch...

Durch die Naehe zum Meer gibt es Langusten und Scallops zu sehr guenstigen Preisen. Superlecker!!!!

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