Festivalfeeling auf dem Highfield


Großpösna? Nie gehört!

Jetzt schon. Am Störmthaler See (auch zuvor nie gehört) in der Nähe von Leipzig fand das Highfield statt, ein eher kleines Festival mit ca. 25.000 Besuchern. 

Line-Up unter anderem: Placebo, Macklemore, Queens of the Stone Age, Fettes Brot, Frank Turner, Bosse, Beatsteaks u.v.m.

Fünf Sterne Deluxe traten das erste Mal seit zehn Jahren wieder zusammen auf und bescherten ein wundervolles Retro-Feeling. 

Mit zwei großen Bühnen war das ganze Treiben ziemlich entspannt, da man hier wirklich jede Band sehen konnte, die man auf seiner Liste hatte. Durch die eher "wenigen" Besucher (im Vergleich zu Rock am Ring o.ä.) war es problemlos möglich ziemlich weit vorne mitzufeiern ohne wüst drängeln zu müssen. 



Eins meiner persönlichen Highlights war es natürlich endlich einmal Placebo live zu sehen. Seit einer MTV-Übertragung von Rock am Ring vor über 10 Jahren (Placebo spielen im Sonnenuntergang) stand diese Band auf meiner Wunschliste und ich wurde nicht enttäuscht. 

Großartige Show! 

Und der freie Oberkörper des Drummers bügelte auch die "Professor-Snape-Frisur" von Brian Molko wieder aus (vom Coolness-Faktor aus gesehen).



Was wäre ein Festival ohne Regen? 

Natürlich nur halb so lustig. Und so wurde der Stromthaler See zum Spiegel dunkler Wolken, was der Stimmung jedoch keinerlei Abbruch tat. 

Gummistiefel waren der Trend schlechthin genauso wie kunstvolle Bierdosen-Deko. Dixi-Toiletten gehören ja sowieso zum Festivalfeeling, aber in besonderer Erinnerung ist mir folgende Szene geblieben:

Ein Polizeibus bahnt sich seinen Weg durch die Menge, fährt an den Dixi-Toiletten vorbei und plötzlich beginnt die Hälfte der Wartenden zu singen:

"Blauweißer Party-Bus, Schalalalala, blauweißer Party-Bus, Schalalalalala".  Wirklich insgesamt sehr entspannte Stimmung!!!

 


Festivals sind immer eine kleine andere Welt, weitab vom Alltag. Da macht das Highfield keine Ausnahme.

Die Bands haben gerockt, die Besucher haben sich von ihrer symphatischen Seite gezeigt und nebenbei konnte man noch einen Eindruck vom charmanten Leipzig bekommen. Und wer auf Gypsy-Punk steht sollte sich auf keinen Fall einen Auftritt von Gogol Bordello entgehen lassen...


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