A trip to Chile (and a wonderful expirience)

Von El Calafate ging es schon frueh am Morgen los zum oertlichen Busbahnhof. Und ja, unsere Tickets waren tatsaechlich gueltig. Am Bahnhof liefen einigen Hunde rum (total lieb und freundlich) und natuerlich machte man sich mal wieder Sorgen, ob sie genug zu fressen bekommen. Hier war die Sorge unbegruended. Aus einem Buero kam ein Mann mit einem riesigen Sack Hundefutter und einer der Hunde freute sich so sehr, dass er gerne gleichzeitig fressen und sich am Bauch streicheln lassen wollte :-)

Die Fahrt fuehrte uns wieder durch die unglaublich weite Landschaft Patagoniens, wo der Himmel immer zum Greifen nah scheint. 

 

Dann kamen die Grenzformalitaeten... Auf der argentinischen Seite: Alle raus aus dem Bus, anstellen an einem 1-Mann-Schalter und einen Ausreisestempel geben lassen. Wieder in den Bus. Auf der chilenischen Seite: Alle raus aus dem Bus, Gepaeck ausladen (hier darf man keine Fruechte etc einfuehren und das wird ganz genau kontrolliert; gut, dass wir unseren Apfel hastig vorher heruntergeschlungen hatten), Einreisestempel holen, Gepaeck scannen lassen, wieder rein in den Bus. Geschafft!

 

Am Busbahnhof in Puerto Natales erwartete uns schon die reizende Fabiana aus unserem B&B. Damit hatten wir gar nicht gerechnet. Sie und Ihr Mann waren so herzlich und hilfsbereit, dass wir uns sofort wohlfuehlten. Ohne die beiden haette das mit unserem Mietwagen fuer den naechsten Tag gar nicht geklappt. 

 

Puerto Natales ist eine kleine Stadt an einem grossen Fjordsee und so beschaulich, dass man sich sofort entspannen kann. Es sind wenige Toristen hier und die Chilenen wirkten auf uns noch herzlicher und waermer als die Argentinier. Sie sind so freundlich, dass die Autos immer anhalten, um einen ueber die Strasse zu lassen.

Die Haueser sind sehr bunt bemalt und es gibt  viele gemuetliche Cafes und Restaurants (mit sehr frischem Fisch). 

 

Am naechten Morgen ging es mit dem Mietwagen los in den Torres del Paine, das ist der Nationalpark hier. 

Zwei Weg fuehren in den Park und wir entschieden uns fuer den, der kurz vor dem Eingang gesperrt war. Zunaechst grosse Enttaeuschung! Die Wolken hingen so tief, dass sich kein Berg blicken liess. Dafuer haben wir tatsaechlich einen Fuchs gesehen!

Nach abwechselnden ca. 50 maligen abwechselnden Beteuern "dahinten" wird es schon heller", ... wurde es tatsaechlich heller und die Sonne kam heraus. 

Was fuer ein Unterschied! Tuerkisblaue Seen vor imosanten Bergen kommen zum Vorschein. Farben, zu schoen, um wahr zu sein. 

Hier ein Vorher-/Nachherbild: 

Gluecklich den Nationalpark in seiner Parcht und die Torres (die beruehmten Bergspitzen) noch gesehen zu haben, machen wir uns auf den Weg zu unserer Herberge am Rande des Parks. Etwas altmodisch (und die chilenische Oma bestimmt auch, waqs man zu Abend isst), dafuer aber mit fantastischem Bergblick. Ab diesem Zeitpunkt wird der Berg von Bjoern regelrecht observiert. 

 

Am Naechsten Tag: Wieder alles voller Wolken. Wir entscheiden uns den hellen Flecken hinterherzufahren und nehmen die letzten Eindruecke im Sonnenschein mit waehrend sich hinter uns alles zuzieht.

Auf dem Weg geht es auf einsamen Schotterstrassen mitten durch Guanako- und Schafherden. Die Guanakos sind unglaublich fotogen und bei den Schafen tummeln sich gerade unglaublich viele Laemmchen. Wir muessen sehr oft an Chrissie denken. 

Auch mehrere Kondore sehen wir durch die Luefte gleiten sowie eine Nandu-Mama mit ca 10-12 Kueken. 

Am Abend geniessen wir nach einem lecker fischigen Abendessen noch einen Pisco Sour, Chiles Nationalgetraenk. Was drin ist...keine Ahnung...aber man kann sich dran gewoehnen...

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Kommentare: 2
  • #1

    Papa (Donnerstag, 21 November 2013 19:06)

    Hey, langsam bekomme ich auch Appetit auf Südamerika. Danke für die detaillierte Schilderung. Bin gespannt auf die Bilder.

  • #2

    ma u he (Freitag, 22 November 2013 20:10)

    Muchos gracias que bueno y muy me gusto y muy bessitos